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06.04.2015, 14:23 Uhr - Pressesprecher

 

Vermeidbare Niederlage nach ordentlicher Leistung

Am Ende stand auf der Anzeigetafel ein 6:8, welches man am Ende als verdient bezeichnen kann, genau so gut hätte es aber auch andersherum ausgehen können. Darüber hätten sich die Gäste aus Niederbayern auch nicht beschweren dürfen.

Den besseren Start in die Partie hatten allerdings die Gäste, die gewohnt laufstark und ballsicher agierten und damit die Beasts zunächst vor große Probleme stellten. Hier erwies sich Nico Hegewald im Freiburger Gehäuse als sicherer Rückhalt. Atting benötigte dann auch ein Powerplay, um zu seinem ersten Treffer zu kommen. Tim Bernhard nutzte den Umstand, dass alle drei Beasts sich auf Höhe des eigenen Tores befanden, aus und hämmerte den Ball freistehend in die Maschen. (9.)

Noch in der gleichen Minute wieder Unordnung vor dem eigenen Tor und Kroschinski staubte hoch unter die Latte ab. Doch der 0:2 Rückstand ließ die Beasts erst so richtig wach werden, kamen sie nun doch besser ins Spiel. Für ihren ersten Treffer brauchten die Beasts aber auch ein Powerplay, welches Diebold nach einem verunglückten Schussversuch von Marco Schultis zum Anschlusstreffer nutzte. (12.) In der 14. Minute rettete Hegewald stark gegen Dünnbier, ehe Tim Schultis erst am Pfosten und Raphael Diebold dann im Nachschuss den Ball ins Tor arbeitete (16.)

Es dauerte vom Bully weg leider nur 20 Sekunden, da schlug es erneut im Kasten der Beasts ein: Marco Schultis verlor an der Bande den Zweikampf gegen Kroschinski, Raphael Grünholz seinen gegen Bernhard und der frei gelaufene Kroschinski markierte cool das 2:3.

Kurz vor Ende des ersten Drittels hätte Tim Schultis dann in Überzahl das 3:3 markieren müssen; doch er scheiterte nach herrlichem Zuspiel von Christian Böcherer am hervorragend parierenden Goalie Heitzer. 

So mussten die Zuschauer bis zur 25. Minute warten. Gerade war eine 4-2 Überzahl für die Beasts zu Ende gegangen, da jagte Luis Dischinger die Kugel bei 4 gegen 3 ins Tor. Zu wenig, muss man hinterher sagen, denn eine Führung hätte in dieser Phase wohl mehr Sicherheit gegeben.

Bis zur 31. Minute passierte dann zunächst nicht viel, doch dann fing sich Manuel Frattini eine völlig unnötige Strafe ein, die die Gäste auch prompt mit dem 3:4 bestraften. Und wieder schafften die Attinger einen Doppelschlag: Nur 40 Sekunden nach dem Tor von Hillmeier traf  Dünnbier zum 5:3 für seine Farben, was den Freiburger Coach zu einer Auszeit bewog, in der ihm seine Mannschaft wohl gut zugehört haben musste, denn es dauerte nur 23 Sekunden, da machte Frattini seinen Bock wieder gut und arbeitete den Ball aus der Ecke vor das Tor, wo Marco Schultis goldrichtig stand. Nur noch 4:5! (33.)

Doch die Durchsage des Tores war noch nicht ganz verklungen, da schepperte es schon wieder, die Beasts erneut zu unkonzentriert, Hillmeier bedankt sich, 4:6. Wieder gaben die Beasts sich nicht geschlagen und nachdem Andy Mauderer noch nach einem tollen Solo an Heitzer gescheitert war, machte er es ein paar Sekunden später besser und traf aus der Drehung nach Vorarbeit von Tim Schultis zum 5:6. Nun entwickelte sich ein richtig gutes Zweitligaspiel zweier gleichwertiger Teams. Nach einem kleinen Meinungsaustausch vor dem attinger Tor war dann etwas Platz auf dem Feld und beim 2 gegen 2 arbeiteten Dischinger und Böcherer wie die Tiere und hätte Böcherer bei seiner Chance kurz vor Drittelende etwas mehr Glück gehabt, man wäre mit 6:6 ins letzte Drittel gegangen. Zumindest eine weitere Strafe hätte es geben müssen, denn Böcherer wurde von Rothammer ganz klar gefoult. So ging es nach Ablauf der 2 gegen 2 Situation im Schlussdrittel nicht in Überzahl weiter, sondern mit 4-4. Und hätten die Beasts eine ihrer großen Chancen genutzt, die sich nun boten (Dischinger, Mauderer), man weiß nicht, ob das die Gäste nochmals ins Wanken gebracht hätte. So kassierte man in der 49. Minute das 5:7 durch Dünnbier. Vielleicht der einzige Fehler von Goalie Hegewald an diesem Nachmittag, der statt das kurze Eck mit dem Schoner zu schließen, den Ball mit der Fanghand aufzunehmen versuchte. Da es Marco Schultis aber auch nicht schaffte, Dünnbier am Nachstochern zu hindern, stand es nun 5:7 aus Freiburger Sicht. Als Diebold zu Beginn der 55. Minute schon jubeln wollte, allerdings nur den Pfosten traf, konnte man schon ahnen, dass es wohl nichts werden würde mit einem Sieg gegen den Favoriten aus Niederbayern. Eine 3 gegen 3 Situation brachte nochmals Chancen auf beiden Seiten, ehe dann Andy Mauderer und Fabian Hillmeier aneinander gerieten. Zunächst stießen beide Spieler ohne Absicht zusammen, Hillmeier schlug zuerst gegen Mauderer zu, der sich nicht lange bitten ließ und seinerseits auch zulangte. Wie Hillmeier sich dann allerdings in bester Fußballermanier fallen ließ und am Boden liegen blieb, hat mit Skaterhockey beim besten Willen nichts zu tun. Die Schiedsrichter nahmen den Beasts mit der Verteilung der Strafen (5 für Mauderer, 2 für Hillmeier) dann auch die letzte Möglichkeit, in den Schlussminuten nochmals am Ergebnis zu schrauben. Böcherer hätte zwar nochmals verkürzen können, doch die folgende Unterzahl tat dann ihr Übriges. Die beiden Tore, je eins auf jeder Seite, waren dann nur noch Ergebniskosmetik.

Insgesamt agierten die Gäste gerade zum Schluss sehr abgeklärt, mit der Erfahrung eines Erstligisten ausgestattet auch kein Wunder.

Trainer Dirk Müller war nach dem Spiel trotz der Niederlage nicht allzu traurig: "Wir haben uns gut verkauft. Ein oder zwei teils aberwitzige Gegentore weniger und vorne ein bisschen mehr Schussglück und wir können hier sogar gewinnen. So muss ich am Ende sagen, dass Atting verdient gewonnen hat, einfach weil sie etwas kaltschnäuziger waren. Wir haben gesehen, dass wir mit den Spitzenteams der Liga mithalten können. Das sollte uns Rückenwind geben."

Attings Coach Jürgen Amann meinte: "Bei den Pfostentreffern hatten wir auch Glück, da kann das Spiel nochmal kippen. Insgesamt haben wir aber einen guten Job gemacht."

In der Tat haben die Bayern gezeigt, dass sie ein Favorit auf den Aufstieg sind und die Freiburger haben mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung stark dagegen gehalten. Nun wartet in zwei Wochen die Aufgabe im Pokal in Kassel, ehe es Anfang Mai dann auch in der Liga richtig rund geht.


 
 

Zufallsspieler

  • Schultis Marco
    Schultis, Marco
    #93
     
 
 
Script: 0.23 s
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