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29.11.2014, 13:22 Uhr - Pressesprecher

 

Positives Saisonfazit

Als man den Freiburger Trainer Dirk Müller vor der Spielzeit nach seinen Saisonzielen fragte und dieser mit einem "Platz unter den ersten Drei" antwortete, konnte man sich angesichts der davor zu Ende gegangenen Spielzeit, in der man nur mit Mühe dem abstieg entronnen war, schon wundern. Doch genau den 3. Platz belegten die Freiburger Skaterhockeycracks am Ende der nun beendeten Saison - und das auch völlig verdient.

Siegen gegen den späteren Aufsteiger Düsseldorf und Schwabmünchen folgten aber auch unerklärliche Auftritte -gerade auswärts- wie in Langenfeld oder Bockum.

"Wir haben oftmals die richtige Einstellung vermissen lassen, die man für erfolgreichen Sport braucht!", so der 34-jährige, der in seinem zweiten Jahr als Trainer weiterhin mit der quasi nicht zur Verfügung stehenden Infrastruktur zu kämpfen hat.

"Eins ist sicher: In der kommenden Saison wird uns das nicht mehr passieren. Vielleicht werden wir an spielerischer Qualität einbüßen, aber das müssen wir über mannschaftliche Geschlossenheit und andere Qualitäten kompensieren. Dann verlierst Du zwar vielleicht mal, hast Dir aber hinterher nichts vorzuwerfen"

Fakt ist: Mit den Abgängen von Alexander Kinderknecht und Anton Bauer zum Lokalrivalen Merdingen verlieren die Beasts 65 Saisontreffer und damit mehr als ein Drittel aller eigenen erzielten Tore.

"Über das Talent der beiden Jungs müssen wir uns gar nicht unterhalten, sie sind Ausnahmespieler und sie werden den HCM zu einem Meisterschaftskandidaten in der 2. Bundesliga machen. Ich wünsche beiden nur das Allerbeste. Ich werde ganz sicher nicht öffentlich nachtreten und hoffe, dass das anders herum genau so ist. Immerhin waren wir über Jahre als Teamkollegen und später als Trainer und Spieler sehr erfolgreich. Ohne die zwei wären wir dieses Jahr nciht Dritter geworden!"

Dass die beiden Techniker nicht über den Ruf der umgänglichsten Charaktere verfügen, ist in der Szene hinlänglich bekannt, und auch der jetzige Abgang ist sicherlich nicht erfolgt, weil alles nach dem Motto "Friede, Freude, Eierkuchen" abgelaufen wäre. Es bleibt natürlich auch abzuwarten, ob und wie sie sich in Merdingen integrieren können, doch scheint sportlich ein klarer Aspirant auf einen Durchmarsch in die erste Bundesliga zu wachsen.

Doch abseits dieser Personalien gibt es auch viel Positives zu berichten: Der Fortschritt der Schultis-Brüder ist deutlich zu sehen, sie werden in der kommenden Saison noch mehr Verantwortung übernehmen müssen. Manuel Frattini hat in seiner ersten kompletten Spielzeit im Unterhaus mit 13 Punkten auf sich aufmerksam gemacht. Die Torhüterleistungen waren im Durchschnitt deutlich besser als in der Vorsaison, aber für den Ex-Keeper immer noch nicht gut genug:

"In den Spielen, in denen wir bei den Skatern nicht gut drauf waren, hätte ich mir von beiden Torhütern mehr erwartet. Das sind genau die Spiele, in denen Du hinten einen brauchst, der die Mannschaft im Spiel hält und auch mal aufweckt. Das hat in drei, vier Spielen gefehlt, da müssen wir kommende Saison noch zulegen."

Was haften bleibt, ist eine Saison, in der die Beasts daheim ohne Punktverlust geblieben sind, was es so noch nie gab.

Neben den Herren haben sich auch die Damen nach ihrer ersten Spielzeit etabliert. Der 4. Platz in der Premierensaison war so nicht zu erwarten gewesen und will nun im kommenden Jahr bestätigt werden. Dazu benötigt man über die Winterpause viel Training, um speziell die Spielerinnen, die noch nicht so lange dem Ball nachjagen, besser zu machen.

Der sportliche Erfolg -die Junioren wurden in der Spielgemeinschaft mit Bräunlingen Vizemeister in Baden-Württemberg- darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, wo bei den Beasts weiterhin der Schuh drückt: Die katastrophale Trainings- und Spielstättensituation, die weiterhin nciht zulässt, dass die Abteilungen der Beasts unter der Woche zu vernünftigen Zeiten trainieren können.

Neben den Skaterhockeyteams wollen ja auch die Blockforest Rollergirls (Rollerderby) und die Rollstuhlhockeymannschaft trainieren, die dies aber ebenfalls nur ab 22 Uhr oder am Wochenende können, was natürlich ein untragbarer Zustand ist.

"Nachwuchstraining unter der Woche ist faktisch nicht möglich. Man kann Kinder nicht nach 22 Uhr in die Sporthalle stellen!", so Klaus Hess. Der Jugendleiter tut sich Jahr für Jahr schwer, Mannschaften in den Spielbetrieb zu schicken, weil "ständig Kinder kommen und gehen. 1 x Training pro Woche samstags ist den meisten Eltern einfach zu wenig. Und wer will ihnen das verdenken?"

So bleibt den Beasts nur die Hoffnung, dass sich an diesen Zuständen etwas ändert: "Wir sind in guten Gesprächen mit der Stadtverwaltung, nur gibt es aktuell einfach keine kurzfristige Lösung. Die Zeit läuft uns langsam davon, der Fortbestand des Vereins ist nunmal nur mit Nachwuchsarbeit zu sichern", so Lothar Assmann, Vorstandsmitglied der Beasts.

In der kommenden Spielzeit werden aber auf jeden Fall beide Aktivmannschaften  wieder in der 2. Liga an den Start gehen.

Das erste Heimspiel der Herren wird am 4.4. in der Jahnhalle gegen den Bundesligaabsteiger IHC Atting steigen. Somit wartet gleich zu Beginn ein echter Brocken auf die Freiburger.



 
 

Zufallsspieler

  • Robert Kevin
    Robert, Kevin
    #12
     
 
 
Script: 0.34 s
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