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01.10.2014, 10:45 Uhr - Pressesprecher

 

Beasts sichern sich mit Heimsieg 3. Platz

Durch einen 14:6 (4:2, 5:4, 5:0) Erfolg gegen Deggendorf haben die Breisgau Beasts den 3. Tabellenplatz im letzten Spiel gesichert.



Die Verfolger aus Langenfeld haben zwar noch ein Spiel zu absolvieren, können allerdings den Zweitligisten aus dem Breisgau nicht mehr einholen, der damit die erfolgreichste Saison seit 3 Jahren beendet und nunmehr Saisonübergreifend seit 13 Heimspielen ohne Punktverlust ist.



Das Team von Trainer Dirk Müller, der erneut auf Issler, Kinderknecht und Bauer verzichten musste, startete gleich mit einem Überzahlspiel in die Partie, welches Luis Dischinger sofort zum 1:0 nutzte, indem er einen Schuss von Kevin Robert abfälschte. (2.) In der 5. Minute wurde Tim Schultis zunächst hinter dem eigenen Tor gefoult, was ihn nicht daran hinderte, quasi „from coast to coast“ über das gesamte Spielfeld zu marschieren und zum 2:0 einzuschieben.

Für die Beasts wurde es immer dann gefährlich, wenn Gäste-Topscorer Stefan Bauer auf dem Feld war, besonders im Powerplay. So auch in der 9. Minute, als er von Eckart schön bedient wurde und von halblinks abzog und Hegewald keine Chance ließ.

Es folgten zwei Kopien der jeweils ersten Treffer beider Teams. Zunächst ging Freiburg mit 3:1 in Front wie schon beim 1:0 (Robert auf Dischinger, 9.), dann verkürzte Bauer mit einer Kopie des 2:1 in der 11. Minute.

Doch die Gastgeber hatten die richtige Antwort parat, Dischinger traf mit einem haltbaren Schuss ins kurze Eck zur Überraschung des Gästekeepers Früchtl, der sich dann aber gegen Raphael Diebold mit einer Klasseparade mit der Fanghand auszeichnen konnte. In der 17. Minute ahndeten die Schiedsrichter zunächst drei Fouls gegen Robert nicht, der sich dann zu einer dummen Frustaktion hinreißen ließ und freilich mit 10 Minuten bestraft wurde. Dass in der gleichen Situation auch noch Böcherer mit 2+10 aufs Sünderbänkchen wanderte, hatte dann schon komische Züge, sorgte beim Freiburger Trainer allerdings für Sorgenfalten. „Wenn der Schiedsrichter das erste Foul ahndet, passieren die folgenden Aktionen gar nicht. Klar ist aber auch, dass meine Jungs sich da besser im Griff haben müssen.“, so Müller, der danach erstmal nur sieben Feldspieler zur Verfügung hatte.

Glücklicherweise nahmen sich die Gäste durch zwei kleine Strafen ein Stück weit selbst aus dem Spiel, so dass Manuel Kunz mit einem leicht abgefälschten Schuss zu Beginn des Mittelabschnitts gleich das 5:2 erzielen konnte.

Doch die 25. Minute brachte wieder eine Unterzahl für Freiburg, wieder Bauer, wieder Tor, nur noch 5:3. Ein Doppelschlag brachte dann die Beasts wieder weiter in Front, erst vernaschte Tim Schultis Früchtl zum 6:3 (29.), bevor Dischinger erneut einen Robert-Schuss verarbeiten konnte (31.). Wer nun aber dachte, die Messe sei gelesen, irrte; denn als die gesamte Hintermannschaft der Beasts nur auf den Ball schaute, schlich sich Stadler rechts schön weg und bekam den Ball auf dem Silbertablett serviert und spätestens mit dem 7:5 durch Schmidt (35. UZ) hatten die Zuschauer wieder ein offenes Spiel zu sehen.

Gerade als Diebold von einer Strafe wieder zurück war, markierte der überragende Bauer das 7:6 für die Gäste aus Bayern. Doch anstatt den Kopf jetzt vollends zu verlieren, schlugen die Freiburger zurück, und wie: Tim Schultis sorgte mit einem satten Pfund für das 8:6, ein vermeintliches Tor seines Bruders Nikolai wurde nicht anerkannt, was Tim Schultis aus dem Gewühl heraus dann einfach selbst erledigte.

So ging es nach einem turbulenten Drittel mit 9:6 für die Hausherren in die Kabinen.

Zu Beginn des Schlussabschnitts hatten die Beasts dann nochmals die Gelegenheit Ihr Unterzahlspiel zu üben, was diesmal auch dank Torhüter Nico Hegewald sehr gut gelang. Kaum komplett trugen die Beasts den wohl schönstens Angriff des Tages vor: Marco Schultis eröffnete mit einem tollen Pass zu Bruder Nikolai, der bediente Diebold, welcher das 10:6 markierte und so wohl auch den letzten Funken Hoffnung der Gäste zunichte machte. Die läuferische Überlegenheit der Freiburger kam nun deutlich zum Tragen, Bauer alleine konnte auf Deggendorfer Seite auch nicht mehr so dominant agieren, was folgte waren zwei schnelle Tore durch Dischinger (47.), der einen Rebound über die Linie drückte und ein schöner Treffer von Böcherer, der sich für seine tolle Leistung dann auch endlich mit einem Tor belohnen konnte (49.).

Den endgültigen K.O. versetzten dann zwei Powerplaytore durch Böcherer und Marco Schultis (54. und 55.) zum 14:6. Überhaupt war das Powerplay an diesem Tag eine echte Waffe. Bei zehn Möglichkeiten trafen die Beasts neun Mal, eine bemerkenswerte Quote. Gästetrainer Eckart war nach dem Spiel naturgemäß nicht zufrieden. „Zu wenige Spieler hatten heute Normalform und wenn wir es in der Phase, in der wir dran sind, das Spiel zu drehen, nicht schaffen stabil zu bleiben, verliert man eben auch in dieser Höhe verdient. Dafür sind die Freiburger einfach zu stark.“ Der Freiburger Coach freute sich natürlich über eine makellose Heimbilanz in dieser Saison: „In einer so starken Niederlage daheim ohne Punktverlust zu bleiben, ist natürlich toll und die Bilanz insgesamt kann sich auch sehen lassen. Heute konnte man sehen, dass individuelle Klasse nicht alles ist, sondern wir mit Geschlossenheit und Einsatz auch eine starke Mannschaft sein können.“



Somit geht eine erfolgreiche Saison zu Ende, in der man wenig kritisieren kann, außer den ein oder anderen uninspirierten Auswärtsauftritt. Erfreulich sicherlich die Entwicklung einiger jüngerer Spieler, die nun in der kommenden Saison diese Leistungen aber auch bestätigen müssen.

 
 

Zufallsspieler

  • Böcherer Christian
    Böcherer, Christian
    #71
     
 
 
Script: 2.70 s
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