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09.07.2014, 13:48 Uhr - Pressesprecher

 

Immerhin drei Punkte

Am vergangenen Wochenende ging es für die Beasts nach Bayern, wo mit Deggendorf und Schwabmünchen zwei schwere Aufgaben warteten. In Deggendorf, wo man vom Papier her leicht favorisiert schien, starteten die Beasts konzentriert und offensiv präsent. Bis zur 8. Minute gingen die Beasts mit 3:0 in Führung, verloren dann aber etwas den Faden und mussten bis zur Pause den Ausgleich hinnehmen. Schon hier zeigte sich, dass Pflanz-Captain Stefan Bauer an diesem Tag der entscheidende Mann sein würde, den die Freiburger aber einfach nie in den Griff bekamen, immer wieder schlich er sich in die freien Räume und ließ Nico Hegewald immer wieder den Kürzeren ziehen. Als es dann zur Mitte des 2. Abschnitts 6:4 für die Gastgeber stand, konnte man schon schlimmes ahnen, doch die Beasts kamen zurück ins Spiel und gingen bis zur Sirene sogar wieder mit 7:6 in Führung. Wer nun aber dachte, dass die Beasts einfach Bauer aus dem Spiel und die Punkte mit nach Hause nehmen würden, wurde eines besseren belehrt. Drei mal glichen die Bajuwaren aus, drei mal ging Freiburg wieder in Führung, das 9:9 zeigte dann in seinem Zustandekommen das Dilemma der Freiburger an diesem Tag: Statt einfach und rustikal zu spielen, verzettelte man sich vor dem eigenen Tor um dann förmlich um das Gegentor zu betteln. Das Penaltyschießen war eigentlich schon klare Sache, doch nach einer Verkettung von Fehlern im eigenen Drittel wusste Marco Schultis den druchgebrochenen Bauer nur noch mit einem Foul zu stoppen, und so konnte der Spieler des Abends seine Leistung mit dem fälligen Penalty krönen. Erfreulich war immerhin, dass Youngster Manuel Frattini seinen ersten Auswärts-Doppelpack schnüren konnte. Deggendorfs Trainer Martin Eckart sagte nach dem Spiel:  "Für die Zuschauer war es ein tolles Spiel mit perfektem Ausgang. Allerdings müssen wir schnellstens an den Abwehrschwächen und Stellungsfehlern arbeiten. Wenn wir so viele Tore schlucken wird das nicht immer gut gehen. Respekt an die tapfer kämpfenden und jederzeit fair auftretenden Freiburger, sie hätten sich einen Punkt durchaus verdient gehabt."

Dass das Wochenende in Bayern aber nicht gänzlich für die Katz´ war, sollte sich dann am Sonntag beim Favoriten in Schwabmünchen herausstellen. Die Mammuts, die vor der Partie noch vom Aufstieg träumten, wollten die Partie gegen Freiburg unbedingt gewinnen und starteten furios in die Partie. Zwei mal Schmidt und Krafczyk brachten die Mammuts schnell mit 3:0 in Front und es sah nicht danach aus, dass die Beasts der Offensivmaschine der Hausherren etwas entgegenzusetzen hätten. Auch das 3:1 durch Luis Dischinger änderte daran nur bedingt etwas. Doch immerhin verstanden es die Beasts nun, defensiv besser zu stehen und vor allem hatten sie mit Heiko Hallmann endlich wieder einmal solides Torhüterspiel, welches in den vergangenen Partien bei beiden Goalies nicht immer so war. So ging es mit 3:1 für die Gastgeber in die erste Pause. Das 4:1 gleich nach Wiederbeginn durch Ex-Beast Bianchi schockte die Beasts nur kurz, denn was folgte, war ein furioser Zwischenspurt der Beasts. Der Block mit Issler, Dischinger, Bauer und Kinderknecht spielte vogelwild, Issler und Dischinger hielten hinten den Laden dicht und die beiden Techniker wirbelten die Mammuts durcheinander. Nach 40 Minuten traute man seinen Augen nicht: 6:5 für die Beasts. Als Diebold dann in der 43. mit dem Rücken zum Tor stehend das 7:5 erzielte, folgten wütende Angriffe der Schwabmünchner. Mit Erfolg: Hägele und Krafczyk glichen bis zur 50. Minute aus und es hatte den Anschein, dass den Beasts die Luft ausging. Doch der offensiv überragende Anton Bauer hatte an diesem Tag einfach etwas dagegen und machte in der 53. Minute das 8:7 für die Beasts. Spätestens mit der Strafe gegen Becker, die die Beasts sogleich in ein Powerplaytor (Dischinger) ummünzten, (58.) war das Spiel entschieden. Die Mammuts nahmen zwar noch den torhüter heraus, hätten auch nach einem klaren Stockschlag noch ein Powerplay bekommen müssen, doch gegen die tapfer kämpfenden Freiburger hätte auch das nicht mehr gereicht und so belohnten sich die Gäste mit drei nicht für möglich gehaltenen Punkten und dem empty-net-goal zum 10 :7.

"Dieser Sieg war wichtig für unser Selbstvertrauen, vielleicht können wir nun im letzten Saisondrittel nochmal ein wenig in der Tabelle klettern. Schade nur, dass wir scheinbar immer nur gegen vermeintlich große Gegner zur Hochform auflaufen." so Trainer Müller, der nun mit seinem Team am Sonntag -wegen des WM-Finales bereits um 12 Uhr- in der Jahnhalle die Langenfeld Devils erwartet. "Wir wollen uns auf jeden Fall für die Klatsche in Langenfeld revanchieren!"

Zuvor bestreitet die Damenmannschaft ab 10 Uhr ihre Partie gegen Bissendorf im Kampf um den vierten Platz in der Zweiten Damenbundesliga. Und ab 15 Uhr trifft die Juniorenmannschaft auf Merdingen.

 
 

Zufallsspieler

  • Kunz Manuel
    Kunz, Manuel
    #44
     
 
 
Script: 0.44 s
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