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10.09.2013, 21:31 Uhr - Pressesprecher

 

Minimalziel erreicht

Beasts sichern Klassenerhalt mit 9:5 (2:2, 2:0, 5:3) Erfolg in Spaichingen



Die Ausgangslage war klar: Mit einem Sieg in Spaichingen und einer gleichzeitigen Niederlage des TSV Bernhardswald in Schwabmünchen wäre der Klassenerhalt schon am vorletzten Spieltag geschafft. Die Beasts, die wieder auf Böcherer und Kunz zurückgreifen konnten, dafür aber auf Perin verzichten mussten, traten wie schon gegen Bernhardswald mit zwei Verteidigungspärchen und drei Sturmreihen an und hatten sich vor dem Spiel eine klare taktische Marschroute zurechtgelegt: Frühes Attackieren der ebenfalls ersatzgeschwächten Gastgeber und viele Abschlüsse suchen.



Das gelang den Freiburgern auch von Anfang an ganz gut, schon im ersten Wechsel bediente Issler Kinderknecht, der zum 1:0 einnetzte. In der Folge sorgten die Beasts mit aggressivem Forechecking für viele Ballverluste der Badgers, doch in eigene Chancen konnten die Gäste dies nur selten ummünzen, da die Gastgeber geschickt verteidigten und nach eigenen Ballverlusten schnell in Ihre Ordnung zurückfanden. So dauerte es bis zur 14. Minute, ehe die Beasts durch Christian Böcherer auf 2:0 erhöhen konnten. Dass die Badgers auf Ihrer Fläche durchaus Hockey spielen können, bewiesen sie dann kurz vor Drittelende, als sie bei drei gegen drei gleich zwei Mal den Ball an Nico Hegewald vorbeibrachten, der bis dahin eigentlich souverän spielte, bei den beiden Gegentoren aber sicher nicht machtlos war. So ging es mit einem 2:2 in die erste Pause, das dem Spielverlauf nicht wirklich entsprach und man sich schon die Frage stellen durfte, ob die Truppe von Dirk Müller dem Druck, gewinnen zu müssen, standhalten konnte. Sie konnte! Als das Spiel im zweiten Abschnitt etwas ruppiger wurde, mussten die Beasts in den ersten zehn Minuten gleich sieben davon in Unterzahl hinter sich bringen. Die gut leitenden Schiedsrichter hatten zunächst Kinderknecht für einen überflüssigen Stockschlag zwei Minuten und dann Diebold für einen Bandencheck sogar für fünf Minuten auf die Strafbank geschickt, dies auch völlig zurecht. Aber die Unterzahl spielten sie mit Bravour: Hegewald avancierte jetzt zum Turm in der Schlacht und besonders Issler und Kunz taten sich im Penalty-Killing hervor, so konnten die Beasts nicht nur einen Treffer verhindern, im Gegenteil, nachdem Kunz und Dischinger den Ball erkämpft hatten versenkte Issler nach einem gewonnenen Zweikampf und angezeigter Strafe den Rebound gegen den geschlagenen Käfer im Badgers-Gehäuse. Dies war psychologisch natürlich Wasser auf die Mühlen der Freiburger, die nun die Unterzahl zu Ende spielten und dann wieder Druck auf die Badgers aufbauten. Mit Erfolg, denn in der 38. Minute sorgte Kinderknecht dann sogar für das 4:2 gegen wieder stärker aufkommende Gastgeber.



Im letzten Drittel wurde es dann nochmals etwas hektisch. Zum einen ging über der Halle ein enormes Unwetter nieder, welches für die ein oder andere Unterbrechung sorgte, da Wasser auf die Spielfläche tropfte, während auch beide Mannschaften nun im körperlichen Spiel ihre Chance suchten. In Unterzahl (Kinderknecht) bekamen die Beasts dann auch den Treffer zum 3:4 aus Spaichinger Sicht eingeschenkt (44.)

Doch die Freiburger hatten die richtige Antwort parat, Kevin Robert und Kinderknecht mit seinem Hattrick sorgten bis zur 52. Minute für das 6:3 für die Beasts. Zwar verkürzten die Badgers in Überzahl (Diebold) noch einmal auf 4:6 (56.), doch Dischinger hatte erneut die korrekte Antwort auf die Frage, ob die Beasts sich das Heft noch einmal aus der Hand nehmen lassen würden, nein, denn er verwertete einen Schuss von Robert, den Käfer nur prallen lassen konnte. Und spätestens, als Raphael Diebold -nach zwischenzeitlichem 5:7 durch Mandel- mit fast schon aufreizender Coolness die Tore zum 8:5 und 9:5 erzielte, war die Messe gelesen. Als bekannt wurde, dass Bernhardswald zeitgleich in Schwabmünchen verloren hatte, war die Freude bei den Beasts umso größer.

"Dass wir überhaupt in Abstiegsgefahr geraten sind, war natürlich schlimm genug, doch wie wir in den letzten Spielen damit umgegangen sind, verdient schon Respekt!", so ein mehr als gelöster Trainer nach der Partie.

"Wir haben vor der Saison einen Platz unter den ersten 5 als Ziel ausgegeben und das können wir mit einem Sieg am Samstag noch erreichen.", weiß Dirk Müller die Motivation auch im letzten Spiel noch hochzuhalten. "Zum einen ist es schön, vor eigenem Publikum nochmal antreten zu können, was uns ja in den letzten Jahren nicht vergönnt war, zum anderen wollen wir die Attinger auf ihrem Weg zur Meisterschaft schon noch ärgern. Sollen sie den doch am Sonntag in Spaichingen klar machen!"

So dürfte auch am Samstag (19 Uhr, Jahnhalle-Zähringen) nochmals ein tolles Inline-Skaterhockeyspiel auf die hoffentlich zahlreichen Zuschauer warten.

 
 

Zufallsspieler

  • Böcherer Christian
    Böcherer, Christian
    #71
     
 
 
Script: 0.22 s
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