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18.07.2013, 08:18 Uhr - Pressesprecher

 

Beasts können noch gewinnen

Niederlagenserie beendet!


Die Breisgau Beasts haben ausgerechnet gegen ein Spitzenteam den Weg zurück in die Erfolgsspur gefunden. In einer packenden Partie bezwang man die Düsseldorf Rams mit 7:6 (2:2,3:2,2:2)
Gleich zu Beginn der Partie, in der die Beasts auf Kinderknecht und Perin verzichten mussten, gerieten die Freiburger in Unterzahl (Issler), die sie nicht nur gut überstanden, sondern durch Robert und Bauer sogar noch zwei große Chancen hatten. (3.) Als aber kurz darauf Manuel Kunz auf die Bank wanderte sorgte Matkies nach feinem Flip-Pass von Esser für die Führung der Gäste aus dem Rheinland. (6.) Nach sieben Minuten erhielten die Beasts ihrerseits ein Powerplay zugesprochen, welches zunächst Kunz für einen fulminanten Lattenkracher nutzte, bevor Böcherer sich hinter dem Tor durchsetzte und Luis Dischinger den frei werdenden Ball ins Tor drückte. (9.) Es folgte eine Phase Freiburger Feldüberlegenheit, Dischinger hatte die größte Gelegenheit zum 2:1 scheiterte aber an Felix Tauer im Düsseldorfer Gehäuse, der glänzend mit der Fanghand parierte. (13.) Im folgenden Wechsel brachte Sacher den Ball einfach vor das Gehäuse von Tauer, der nur abprallen lassen konnte, Bauer war zur Stelle, die erste Führung für die Hausherren. Gleich darauf ließ Sacher sogar den nächsten Treffer folgen, dem aber zu recht die Anerkennung verweigert blieb, hatte er den Ball doch mit dem Fuß ins Tor bugsiert. Dass dem Ausgleich der Gäste (16.) ein klares Stockfoul voraus ging, änderte nichts an der Tatsache, dass zur ersten Pause ein 2:2 auf der Anzeigetafel stand. Zwar hatten die Beasts noch einmal die Chance, in Überzahl zum Erfolg zu kommen, stattdessen musste Hegewald bei einem Break sein ganzes Können gegen Grabs aufbieten um seine Farben vor einem Rückstand zu bewahren.
In den Mittelabschnitt starteten die Beasts mit guten Chancen, gingen dann auch folgerichtig durch einen Gewaltschuss von Thomas Issler mit 3:2 in Führung und hatten in der 10. Minute sogar die Chance, bei einer 4-2 Überzahl auf zwei Tore davon zu ziehen, was dann durch einen abgefälschten Schuss Anton Bauers klappte. In diese starke Phase hinein fiel dann etwas glücklich, das 3:4 aus Sicht der Gäste. Manuel Kunz blieb an einer Kante in der Bande hängen und ermöglichte somit Matzkies das Tor. (35.) Nur eine Minute später der Ausgleich für die Landeshauptstädter durch Grabs, nachdem dieser sich mit einer feinen Einzelleistung gleich gegen Sacher und Issler durchsetzen konnte. In der 37. Minute fasste sich Kevin Robert ein Herz und nagelte den Ball durch die Beine Tauers zur erneuten Führung in die Maschen. So gingen die Beasts dann mit einer 5:4 Führung in die zweite Pause, aus der die Rams dann heraus kamen, wie die sprichwörtliche Feuerwehr. Dem starken Nico Hegewald war es zu verdanken, dass es nicht gleich schon einen Gegentreffer zu verzeichnen gab. Nach einer Strafe gegen Issler war es dann Klimmek der den Querpass von Esser zum 5:5 nutzte. Die Rams waren nun physisch das eindeutig stärkere Team, doch auch Luis Dischinger hatte noch etwas zuzusetzen als er seinem Gegenspieler so geschickt den Ball abluchste, dass Böcherer und Robert auf und davon gehen konnten und Tauer keine Chance ließen. (45.) Das 6:6 der Gäste hatte dann etwas komisches an sich, erst Hegewald, dann Schultis und zum Schluss Diebold konnten den Ball nicht richtig aus der Gefahrenzone bringen und Kühn brauchte dann nur noch ins leere Tor schießen. (48.) In der 52. Minute kombinierten sich Issler und Sacher herrlich durch die Gästedefensive und Mirko Sacher ließ Tauer dann nicht den Hauch einer Chance. Die Schlussphase bot dann packendes Zweitliga-Spitzenhockey mit einem bärenstarken Hegewald im Freiburger Tor und Chancen auf beiden Seiten.
Um die Spannung zum Schluss noch auf die Spitze zu treiben, fing sich Grünholz genau zwei Minuten vor dem Ende eine strittige Strafe ein, als er bei einer Rettungsaktion Klimmek zu Fall brachte. Alle Proteste halfen natürlich nichts und Düsseldorf warf nun freilich alles nach vorne, nahm Tauer vom Feld und machte mit fünf gegen drei Feldspieler gehörig Druck und nach einem Schuss von Linde fälschte ausgerechnet Klimmek den Ball unhaltbar für Hegewald ins Freiburger Tor ab – nach Ansicht der Referees allerdings nicht regelkonform mit dem Knie, „der Schiedsrichter stand gut und hat sofort energisch die Anerkennung des Treffers verweigert. Ich konnte es nicht sehen, hoffe aber einfach, dass er Recht hatte. Die Strafe gegen uns war ja auch nicht unbedingt zwingend, von daher vielleicht ausgleichende Gerechtigkeit.“ so Beasts Coach Dirk Müller
Der Düsseldorfer Frust über die Niederlage und den nicht gegebenen Treffer entlud sich dann nach Ertönen der Schlusssirene, als Marco Esser völlig unnötig noch Kevin Robert attackierte, was dann zu einer größeren Meinungsverschiedenheit ausuferte, in der vor allem Böcherer seine Fähigkeiten im Nahkampf zeigte, die aber keine größeren Konsequenzen nach sich zog.
„Das war hoch emotional! Wir hatten uns viel vorgenommen und wollten uns endlich mal für harte Arbeit belohnen. Diesmal haben wir es dann auch geschafft, über 60 Minuten konzentriert zu bleiben. Kompliment an die Düsseldorfer, die nicht umsonst zuvor erst zwei Spiele verloren hatten.“, so ein sichtlich erleichterter Freiburger Trainer.
Schon an diesem Samstag (19 Uhr, Jahnhalle Zähringen) steht die nächste Aufgabe auf dem Programm. Mit den Crocodiles Donaustauf kommt ein Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt nach Freiburg, gegen den die Beasts im Hinspiel nach einem katastrophalen Auftakt mit 5:9 unterlegen waren. „Das wird richtig heiß!“, weiß der Coach, „weil der Verlierer dieser Partie eigentlich nicht mehr aus eigener Kraft drin bleiben kann.“ In der Tat ist die Begegnung fast schon ein kleines Finale, betrachtet man die Restprogramme der fünf in Frage kommenden Teams.

 
 

Zufallsspieler

  • Kunz Manuel
    Kunz, Manuel
    #44
     
 
 
Script: 0.36 s
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