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20.06.2013, 21:13 Uhr - Pressesprecher

 

Am Ende nur Geschenke verteilt!

Die Reise nach Niederbayern begann für die Beasts zuerst mit einem Abstecher nach Deggendorf, wo man den fleißigen Helfern vom Restaurant „Mund-Art“ Sach- und Geldspenden brachte, womit die vielen hundert Helfer versorgt werden, die im Stadtteil Fischerdorf die Folgen der Isar-Flut zu beseitigen versuchen. Insgesamt kamen fast 400 Euro zusammen, die in Deggendorf dankbare Abnehmer fanden.

Vom Bild, was sich entlang der Hochwasserszenerie bot, beeindruckt ging es weiter zum Spielort, wo im Straubinger Eisstadion niemand geringerer als der Tabellenführer IHC Atting auf die Beasts wartete. Dieser legte dann auch sofort los wie die sprichwörtliche Feuerwehr, denn schon nach 26 Sekunden fing sich der Gast den ersten Gegentreffer ein. Fabian Hillmeier konnte alleingelassen Nico Hegewald überwinden.


Doch die Beasts zeigten sich keineswegs geschockt vom frühen Rückstand und standen defensiv kompakt. So kamen die Hausherren nur zu wenigen Torchancen, da die Beasts geschickt den Raum verkleinerten und die Attinger den Ball meist nur auf gut Glück tief spielen konnten.


Anders machten es die Freiburger, in der 8. Minute traf Alex Kinderknecht aus eigentlich ungünstiger Position zum Ausgleich. Defensiv weiterhin sicher stehend, nutzte dann Luis Dischinger ein schönes Zuspiel von Böcherer sogar zur Führung für die Freiburger (15.) Doch wie gefährlich die Wölfe aus Niederbayern in diesem Jahr sind, zeigten sie innerhalb der nächsten drei Minuten. Die Beasts, leicht angestachelt von der eigenen Führung verließen ein wenig ihre defensive Ordnung und schon ergaben sich die Räume für die Gastgeber, die diese dann auch eiskalt nutzten. So konnte Issler Edenhofer nur noch Strafwürdig stoppen, den fälligen Penalty verwandelte Bernhard sicher. (17.)


Die Tore zum 3:2 und 4:2 (Bernhard und Hillmeier) waren Produkt der zu weit aufgerückten Beasts und durchaus unnötig. So ging es mit einem mehr als ungerechten 2:4 ins zweite Drittel, in dem dann Hallmann für den glücklosen Hegewald übernahm, doch auch der lange verletzte Stammkeeper konnte sich nicht so recht zum Turm in der Schlacht verwandeln. So ging es weiter munter hin und her. Anschluss durch Sacher (24.) der dann von der Strafbank aus das 5:3 für Atting ansehen musste (29.). In Überzahl traf dann Issler zum erneuten ein-Tor-Rückstand (30.) Das Spiel war speziell in dieser Phase hochklassig und spektakulär. Doch wieder brachten zwei schnelle Gegentore die Beasts weiter ins Hintertreffen (Rothammer und Bernhard, 31. und 32.) Und kaum waren die Beasts nach einer Unterzahl wieder komplett schlug es wiederum im Kasten von Hallmann ein, erneut war Rothammer der Torschütze. Hoffnung für das Schlussdrittel gab dann der Treffer von Böcherer kurz vor Ende des Mittelabschnitts. Spätestens durch das Powerplaytor von Robert (44.) zum 6:8 aus Freiburger Sicht war das Spiel wieder spannend. Mit so viel Gegenwehr hatten die Gastgeber weder gerechnet noch hatten sie bisher so schwer arbeiten müssen, doch die nun offener agierenden Beasts hatten nun bei ihren eigenen Chancen Pech (Sacher traf nur den Pfosten, Goalie Heitzer rettete zwei Mal fantastisch) und so kam, was kommen musste, in der 51. und 53. Minute entschieden der überragende Bernhard und Rothammer die Partie mit ihren Treffern zum 10:6. Zwar konnten die Beasts nach dem weiteren Gegentor in Unterzahl noch zwei weitere Tore erzielen, jedoch waren die Tore von Robert und Kinderknecht am Ende zu wenig.


Trainer Müller war hinterher dann auch „ein Stück weit zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Acht Tore musst Du hier erstmal schießen, aber die müssen dann halt auch reichen!“ Das hatten sie indes nicht, so dass im Lager der Beasts der Frust über die vielen Gegentore groß war. „Zu unseren Fehlern haben auch beide Torhüter heute einfach nicht ins Spiel gefunden. Wenn hier der ein oder andere sogenannte unhaltbare entschärft worden wäre, hätte es vielleicht gereicht.“,so der Coach.

Am folgenden Sonntag stand dann gleich das nächste Spiel gegen den eigentlich schwächer eingestuften Gastgeber aus Donaustauf auf dem Programm. Doch was sich da in den ersten 12 Minuten auf der Spielfläche abspielte, trieb dann selbst dem Coach die Zornesröte ins Gesicht, der katastrophale Anfangsphasen seines Teams schon des Öfteren erlebt hatte. „Diese 12 Minuten waren so ziemlich das Peinlichste, was wir in den letzten Jahren abgeliefert haben. Letztes Jahr gegen Schwabmünchen, war wenigstens der Gegner richtig stark, aber heute haben wir uns selbst geschlagen!“ In der Tat stand es nach 12 Minuten, einer Auszeit, einem Torwartwechsel und vielen mahnenden Worten von der Bank 6:0 für die Hausherren. Die Crocodiles wussten wohl selbst nicht so recht, ob sie träumen. Das 1:6 durch Böcherer in der 14. Minute mutete da noch wie Ergebniskosmetik an.

In der Drittelpause muss allerdings ein Ruck durch das Team gegangen sein, denn immerhin kämpften sich die Beasts nochmal ins Spiel zurück. Durch Tore von Böcherer und zwei Mal Sacher, bei einem weiteren dummen Gegentor durch Welter kamen die Beasts bis zur zweiten Pause auf 4:7 heran und konnten den Druck weiter aufrechterhalten. In der 46. Minute machte Issler das 5:7, genug Zeit also noch, um wenigstens noch ein Remis zu erreichen. Doch zum einen lief der Tank der Freiburger bereits auf Reserve, während die Crocodiles sich den Sieg durch viel Einsatz und Willen verdienten. Die Tore zum 9:5 Endstand fielen dann nachdem Goalie Hegewald das Spielfeld schon verlassen hatte. „Jetzt sollte eigentlich auch der letzte im Team kapiert haben, dass es nun nur noch darum geht, genug Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln, damit wir zum Schluss nicht zittern müssen. Das alleine ist schon traurig genug.“ so Trainer Müller. 


Bereits an diesem Wochenende geht es für die Beasts mit zwei Auswärtsspielen in Düsseldorf und Velbert weiter. Die Trauben hängen besonders beim Bundesligaabsteiger sehr hoch, doch das Spiel gegen Atting hat ja gezeigt, dass die Beasts gegen große Gegner auch zu guten Leistungen im Stande sind.

 
 

Zufallsspieler

  • Schultis Tim
    Schultis, Tim
    #21
     
 
 
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