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11.04.2013, 18:00 Uhr - Pressesprecher

 

Mit neuem Coach zu neuen Zielen

Alles neu macht der... April!

 

Administrativ hat sich der Verein im Jahr 2012 auf gesunde Füße gestellt, das wirtschaftliche Überleben ist gesichert, wobei der Verein keine großen Sprünge machen kann: „Auf der Einnahmeseite haben wir uns verbessern können, auch wenn wir da noch viel Luft nach oben haben. Die Ausgabeseite lässt sich durch die weiten Fahrten der vielen Mannschaften aber nicht verkleinern. Da sind wir ein Stück weit Opfer unseres sportlichen Erfolgs.“, so Vorstandsmitglied Lothar Assmann. „Ohne Heimat für unseren Verein wird es auch weiter schwierig bleiben uns zu vermarkten!“, legt Assmann den Finger in die Wunde.
Auch weiterhin können der Nachwuchs und die Rollstuhlhockeymannschaft nur ein Mal am Wochenende trainieren, die Herrenteams und Rollerderby üben abends um 22 Uhr. Umso höher ist zu bewerten, dass die Jugendmannschaft Meister in Baden-Württemberg wurde und sich das Herrenteam weiterhin in der 2. Bundesliga halten kann.

Trainer Michael Sedlak wurde am Ende auch ein Opfer der immer noch katastrophalen Rahmenbedingungen der Beasts. "Wenn Du beruflich viel unterwegs bist, eine Familie hast und dann noch abends um 22 Uhr eine Hockeymannschaft trainieren sollst, kommt irgendwann der Punkt, wo der Akku leer ist und mindestens einer der drei Punkte leidet." Bei Sedlak und seinem Team waren dies zuletzt die Spieler, die nicht mehr so zielgerichtet angeleitet werden konnten, wie sie und auch der Coach das gerne gehabt hätten.
Somit hatten die Verantwortlichen des Freiburger Zweitligisten im Winter die nicht unbedingt beneidenswerte Aufgabe, einen Coach zu finden, der unter den genannten Bedingungen bereit ist, den Trainerposten zu übernehmen. Am Ende wurde man in den eigenen Reihen fündig: Mit dem Torhüter-Urgestein Dirk Müller hatte sich auch auf Wunsch der Mannschaft der Mann gefunden, der am schlechtesten "Nein" sagen konnte. "Man überlegt halt schon, ob man bereit ist, die aktive Laufbahn zu beenden, obwohl man selbst gerne noch weiterspielen könnte und wollte. Doch am Ende trifft man die Entscheidung, die am Besten für den Verein ist."
Mit Heiko Hallmann und Nico Hegewald steht ein talentiertes Torwartduo parat, so dass der Qualitätsverlust zu kompensieren sein dürfte. "Andernfalls hätte ich es auch nicht gemacht!", so der Neu-Coach.

Man konnte anhand der Leistungen, speziell in der 2. Saisonhälfte erkennen, wie wichtig es ist, wenn über das ganze Jahr qualitiativ hochwertig gearbeitet wird. Dass dies im vergangenen Jahr eben nicht der Fall war, wurde deutlich, als man nach sechs Siegen aus den ersten sechs Spielen teilweise desaströse Auftritte folgen ließ und aus den verbleibenden 10 Partien gerade noch ein einziges beim Absteiger in Bräunlingen gewinnen konnte.
Viel Arbeit also für den "alten Neuen", der die Mannschaft und auch die Sportart wohl kennt, wie kein Zweiter und eine klare Vorstellung von der 2013er Kampagne hat: "Wir wollen als Team besser werden. Gute Individualisten hatten wir schon immer, doch nur mit Teamgeist, Disziplin und dem unbedingten Siegeswillen können wir in dieser starken 2. Bundesliga bestehen. Unser Verhalten nach Ballverlust hat mich schon als Torwart oft geärgert und hier haben wir über den ganzen Winter schon sehr gut dran gearbeitet."

Die Vorbereitung gibt dem Coach bisher auf jeden Fall recht. Einem Aufgalopp gegen Regionalligist Nimburg (9:4) folgte eine famose Defensivleistung gegen den Schweizer Cupsieger Rothrist (1:4), bevor beim Pre-Season-Cup in Schwabmünchen ebenfalls nach guten Defensivleistungen ein 4. Platz heraussprang, den der Coach aber nicht so wichtig fand.
"Was mir besonders gefallen hat, war die Einstellung der Jungs und wie sie schon verinnerlicht haben, wie wir in Zukunft spielen wollen. Partien mit Ergebnissen von 12:8 oder ähnlichem sollen nicht mehr die Regel, sondern die Ausnahme werden!"
Dass dies schwer wird, liegt unter anderem freilich daran, dass es in der Liga starke Gegner gibt und im Grunde kein Team dabei ist, bei dem man von Beginn an das Prädikat "Abstiegskandidat" sicher vergeben kann.

Zu den Favoriten auf den Aufstieg dürften Absteiger Düsseldorf, Schwabmünchen, aber auch Atting gehören. Auf ein konkretes Saisonziel angesprochen, weicht Müller in bestem Understatement zurück: "Unter die ersten fünf würde ich schon gerne kommen, doch wenn wir uns als Team gut entwickeln und am Ende vielleicht nur der 6. Platz rausspringt, bin ich trotzdem zufrieden."
Fakt ist, dass der 2013er Jahrgang der Beasts das Zeug hat, am Ende sogar den ganz großen Wurf zu landen. Die Mischung scheint zu stimmen, Arrivierte Kräfte wie Kinderknecht, Robert oder Böcherer können das Team führen und der dritte Block mit den Schutlis-Brüdern und Daniel Fichtner könnte am Ende das Zünglein an der Waage sein, dass die beiden ersten Fomationen genug Kraft haben, um ihre Gegner an die sprichwörtliche Wand zu spielen.

Der erste Auftritt am Samstag gegen den starken Aufsteiger aus Heilbronn dürfte hierbei schon einen entscheidenden Charakter besitzen. "Ein guter Start in die Saison ist natürlich enorm wichtig, um Selbstvertrauen und Sicherheit zu gewinnen und nicht gleich mit dem Rücken zur Wand zu stehen. Und natürlich auch, um die Zuschauer auf unsere Seite zu ziehen!", weiß Müller um die Wichtigkeit der anstehenden Aufgabe.

Der erste Heimspieltag bringt in der Jahnhalle allerdings nicht nur den Saisonauftakt der 1. Herren mit sich. Die 2. Herren treten bereits um 15 Uhr gegen Bahlingen in der Landesliga an. Es folgt ein Showmatch der Rollstuhlhockey-Mannschaft bevor Freiburg erstmals in seiner Sportgeschichte Rollerderby zu sehen bekommt! Gegen 17:30 werden die "Blockforest Roller Girls" auf dem Oval zeigen, dass Rollerderby gewiss kein klassischer "Mädchensport" ist. Um 19 Uhr werden die Beasts dann mit den Dragons Heilbronn die Klingen kreuzen. Für viel tollen Sport ist also gesorgt!

 
 

Zufallsspieler

  • Dischinger Luis
    Dischinger, Luis
    #17
     
 
 
Script: 0.29 s
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