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10.03.2013, 11:43 Uhr - Pressesprecher

 

Schlussminuten bringen Entscheidung

Wenn man sich zu einem Vorbereitungsspiel ein internationales Top-Team einlädt, darf man als Zweitligist schonmal mit einer ordentlichen Packung rechnen. Und so war die Zielsetzung der Freiburger am Samstag Abend auch nicht unbedingt eine nach einem bestimmten Ergebnis gerichtete, sondern laut Coach Dirk Müller: "dass wir defensiv gut stehen und in jedem Wechsel unsere Arbeit seriös verrichten"  Und sein Team tat wie ihm geheißen: Bereits in der 3. Minute konnten die Beasts einen Aufbaupass der Gäste abfangen, Christian Böcherer spielte Philipp Perin schön frei, der dann keine Mühe hatte, Roger Schnellmann im Tor des IHC Rothrist zu überwinden.

Es entwickelte sich ein intensives Spiel mit hoher Laufbereitschaft auf beiden Seiten, was aber auch dazu führte, dass große Torchancen Mangelware blieben. Die Schweizer Gäste waren das spielbestimmende Team, doch die Beasts standen sicher, während Torwart Heiko Hallmann aufmerksam die wenigen Chancen zunichte machte. Je ein Powerplay auf beiden Seiten verpuffte ebenfalls ohne Wirkung aufgrund der guten Arbeit der jeweiligen Unterzahlformationen.

Wer in der Vergangenheit Spiele der Breisgau Beasts beobachtete, konnte sich sicher sein, viele Tore bestaunen zu können, daher mutete das Ergebnis nach den ersten 20 Minuten von 1:0 schon fast sensationell an. 

Dass die Gäste, die bereits am kommenden Wochenende in die Meisterschaft starten, nicht gewillt waren, das Spiel einfach so herzuschenken, war gleich nach Wiederbeginn zu erkennen. Hallmann bekam einiges zu tun, spätestens nach einer Strafe gegen Böcherer zog sich die Schlinge dann zu, Roman Zietala wurde am langen Pfosten sträflich freigelassen und der sagte artig danke zum Ausgleich (26.).

Als Hallmann dann nach einem Rettungsversuch eine weitere Strafe erhielt, über die man auf der Tribüne heftig diskutierte, folgte der nächste Unterzahlgegentreffer, Ivan Zietala versuchte es mit einem Kunststück, legte sich den Ball hinter dem Tor auf die Kelle und überwand den verdutzten Hallmann zur Gästeführung (31.). Eine weitere zweiminütige Unterzahl überstanden die Gastgeber dagegen schadlos. So langsam machte sich dann aber doch bemerkbar, dass die Beasts nur mit zwei Blöcken gegen die drei Reihen der Gäste läuferisch nicht mehr viel entgegen zu setzen hatten. Zu befürchten war, dass der Führungstreffer der Gäste den Willen der Beasts gebrochen hätte, und man nun richtig Prügel bezog, doch das Gegenteil war der Fall. Die Beasts spielten weiter mit viel taktischer Disziplin, machten das Spielfeld eng und kamen selbst immer wieder zu Konterchancen (Dischinger, Robert), bei denen aber die letzte Konzentration fehlte.

Das Schlussdrittel wurde dann naturgemäß zur Kraftprobe für die dünn besetzten Freiburger. Doch auch eine weitere Unterzahl überstanden die Beasts, ehe es dann ein bißchen ruppiger wurde: Nach einem Tohuwabohu vor dem Freiburger Tor schickten die Referees je einen Akteur beider Teams für 5 Minuten in die Kühlbox, zwei Minuten später durfte auch Kevin Robert für 5 Minuten auf die Bank, weil die Schiedsrichter einen Kniecheck gesehen haben wollten. So konnten die Beasts 2:3 Unterzahl üben, was ihnen trotz der schwindenden Kräfte hervorragend gelang. Kurios dabei: Dank eines Wechselfehlers der Gäste standen zwei Minuten lang sogar nur zwei Spieler beider Teams auf dem Feld. Hier zeichnete sich vor allem Luis Dischinger aus, der die letzten zehn Minuten quasi durchspielte.

Und gerade als beide Mannschaften wieder komplett waren und die Freiburger nochmal alles auf eine Karte setzten, um den Ausgleich zu erzwingen, war es dann Kevin Robert, der mit einem Fehlpass das 1:3 durch Thomas Rösch ermöglichte (59.). Richtig böse war dem Verteidiger aber keiner, vermutlich weil allen Teamkollegen aber auch bereits die Kraft zum Ärgern fehlte. Als die Beasts dann in Überzahl  wenigstens noch den zweiten Treffer ermöglichen wollten, traf erneut Rösch ins mittlerweile verwaiste Gehäuse (60.)

Trotz der Niederlage war der Coach hinterher zufrieden: "Kompliment an mein Team! Sie haben 60 Minuten lang alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Die vielen Unterzahlspiele und der personelle Nachteil haben am Ende das Spiel entschieden. Wir hatten heute einen richtig starken Gegner zu Gast und haben bei 4 gegen 4 auf dem Feld ein 1:1 erreicht, darauf können wir aufbauen!"

Für die Beasts geht es nun am nächsten Wochenende zum Pre-Season-Cup nach Schwabmünchen, wo unter anderem die Ligakonkurrenz aus Atting, Schwabmünchen, Merdingen und Spaichingen geht. Am 13.4. steigt dann der Saisonauftakt gegen Heilbronn. Nach dem Auftritt gegen Rothrist sollte den Beasts nicht bange sein vor der anstehenden Zweitligaspielzeit.

 
 

Zufallsspieler

  • Kunz Manuel
    Kunz, Manuel
    #44
     
 
 
Script: 0.22 s
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