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14.08.2012, 12:10 Uhr - Pressesprecher

 

Am Ende ging die Luft aus

Mit 3:9 (0:1,3:4,0:4) verloren die Breisgau Beasts auch das zweite Derby dieser Saison. Nachdem der Vergleich im Pokal im Mai noch knapp verlaufen war, setzte es diesmal eine etwas deutlichere Niederlage gegen die Merdinger Panther

Dabei hatte es bis zur 35. Minute noch sensationell gut ausgesehen. Die mit nur sieben Feldspielern angetretenen Freiburg hatten den Gastgebern sichtlich Probleme bereitet. Im ersten Drittel tasteten sich beide Teams ab und es dauerte bis zur 17. Minute, ehe Marco Weiß im Nachschuss die Führung für die Tuniberger herstellte. Zuvor gab es Chancen auf beiden Seiten, doch sowohl Böcherer, der am glänzend reagierenden Schmidt scheiterte, als auch Kinderknecht, der mehrfach mit dem Torgestänge Bekanntschaft machte, waren in der Lage, Zählbares auf die Anzeigetafel zu bringen.
Auf der Gegenseite machte der bestens postierte Heiko Hallmann mehrere hochkarätige Chancen der Platzherren zunichte.
So blieb es aber nach 20 Minuten beim insgesamt verdienten 1:0 für Merdingen, die sich auf dem schwer zu bespielenden Aussenplatz naturgemäß leichter taten.

Doch mit Beginn des Mittelabschnitts hatten sich die Gäste an die Verhältnisse gewöhnt und nutzten die Nachlässigkeiten in der Merdinger Mannschaft besser aus. Kinderknecht konnte in der 22. Minute aus halblinker Position mit einem satten Schuss ins lange Eck Schmidt überwinden. Doch die Antwort durch Rutkowski ließ nicht lange auf sich warten (25.) Die erste Strafe der Partie gegen Peleikis nutzten die Beasts dann zum vielleicht schönsten Treffer des Abends: Robert, Kinderknecht, Kunz und zum Schluß Böcherer ließen die Kugel laufen wie ein Flipperautomat, keine Chance für Schmidt, der Ausgleich!
Als Kinderknecht dann aus dem Gewühl heraus sogar die 3:2 Führung für die Beasts erzielte, rieben sich die zahlreichen Zuschauer verwundert die Augen. Sogar eine Unterzahlsituation konnten die Beasts in der 30. Minute schadlos überstehen, während die Gastgeber zunehmend nervöser agierten. In Unterzahl hatte Kinderknecht sogar die Gelegenheit auf 4:2 zu stellen, doch die Querlatte hatte etwas dagegen. Und so kippte das Spiel ausgerechnet mit Hilfe der Schiedsrichter, die eine doppelte Strafe gegen die Freiburger verhängten, wobei die gegen Diebold unstrittig war, jedoch eine zwei-Mann-Unterzahl gegen das starke Powerplay der Panther zu viel des Guten war. So sorgte Nikolas Linsenmaier innerhalb von einer Minute für den Wechsel der Führung (36.), das erste der beiden Tore hatten die Beasts mehr oder weniger selbst erzielt. Nach einer weiteren Strafe gegen Schultis war es erneut Linsenmaier, der in der Schlussminute des zweiten Drittels für die Entscheidung sorgte. Den Beasts war anzumerken, dass sie nicht mehr viel entgegenzusetzen hatten.

Als Schopp sofort nach Wiederbeginn sogar das 6:3 markierte war der Widerstand gebrochen. Zwar kamen die Beasts auch noch einige Male gefährlich vor das Merdinger Tor, doch recht gelingen wollte ihnen nichts mehr, während bei den Platzherren alles gelang und Peleikis, Bitsch und erneut Peleikis für den 9:3 Endstand sorgten.
Festzuhalten bleibt, dass Heiko Hallmann mit einem Riesenspiel überhaupt dafür sorgte, dass die Beasts so lang im Spiel blieben und die kämpferische Leistung der Freiburger keine Wünsche offen ließ. Ein bis zwei Feldspieler mehr hätten die Partie vielleicht anders aussehen lassen, doch durch die vielen Unterzahlsituationen war speziell im letzten Abschnitt einfach die Luft raus. So geht der Sieg für die Panther am Ende mehr als in Ordnung, wenn auch nicht in der Höhe. Trainer Sedlak war hinterher entsprechend eingestellt: "Für die Vorasussetzungen haben wir hier eine ordentliche Partie geliefert, auch wenn es einen schon ärgert. Wenn Du führst, willst Du auch gewinnen! Doch durch die vielen Strafen haben wir uns unserer Kraft beraubt."

Für die Beasts geht es am Samstag gegen Velbert mit dem vorletzten Heimspiel gleich weiter, während die Merdinger die Hoffnung auf die Meisterschaft zumindest theoretisch noch aufrecht erhalten können.
 
 

Zufallsspieler

  • Böcherer Christian
    Böcherer, Christian
    #71
     
 
 
Script: 0.31 s
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