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30.07.2012, 00:00 Uhr - Pressesprecher

 

Niederlage in Spaichingen

"Same procedure as last year, Badgers?" - "Same procedure as every year, Beasts!"

Man kann sich mittlerweile wirklich fühlen, wie in dem legendären Sketch "Dinner for one", der alljährlich zu Silvester rauf und runter gesendet wird. In Spaichingen gibt es für die Freiburger einfach nichts zu holen. Und die Gründe sind -wie so oft- die gleichen: Zu wenig Laufbereitschaft, zu wenig Zug zum Tor und in der Defensivarbeit eklatante Schwächen.

Dabei starteten die Freiburger gut in die Partie, zwar mussten sie das frühe 0:1 durch Jochen Mandel hinnehmen, doch zwei Mal Sacher und Christian Böcherer sorgten bis zur 9. Minute für eine beruhigende 3:1 Führung. Besonders der Towart der Gastgeber, Julian Käfer hinterließ einen mehr als unsicheren Eindruck. Doch die Beasts schafften es nicht, weiter Kapital aus dieser Tatsache zu schlagen. Auf der kleinen Fläche im Schwäbischen kann man einfach nicht so kombinieren, wie es die technischen Fähigkeiten der Freiburger zulassen. Doch statt einfach und konsequent jeden Ball zum Tor zu bringen, verstrickten sich die Beasts in Einzelaktionen oder suchten statt dem Torschuss den -meist schlechter postierten- Nebenmann. So kam es, wie es kommen musste, die Badgers glichen recht schnell aus, und kamen im zweiten Drittel sogar noch zu einer 5:3 Führung. Und wenn die Spaichinger erstmal in Führung liegen, verstehen sie es sehr gut, den kleinen Platz noch kleiner zu machen und verlegen sich aufs Kontern. Am Ende wurden trotz einer optischen Überlegenheit der Gäste 60:28 Torschüsse für die Badgers gezählt und die Beasts durften sich bei Torhüter Hallmann bedanken, dass sie im letzten Drittel überhaupt noch eine Chance auf Punkte hatten, immerhin hielt der Keeper seine Farben mit einigen Glanztaten im Spiel.

Nach dem zwischenzeitlichen 6:3 durch Butz konnte Böcherer nochmal auf 4:6 verkürzen. Zehn Minuten blieben den Beasts noch, wenigstens einen Punkt zu entführen, doch sie fanden einfach keine Mittel, zwei Mal war auch das Torgestänge im Weg. Insgesamt fehlt der Mannschaft in den letzten Partien oft das letzte Quäntchen Glück, aber auch der unbedingte Wille, ein Tor zu erzwingen, ist oft nicht sichtbar. Gerade ein Christian Böcherer oder Alex Kinderknecht, beide mit hervorragenden Qualitäten im Abschluss suchen zu oft den Zweikampf oder das Abspiel, statt einfach mal den Ball Richtung Tor zu feuern. Just Böcherer hatte in Spaichingen mit seinen seltenen Schüssen aus der Halbdistanz zwei Mal Glück. Auch Issler oder Sacher suchen den Abschluss zu selten. Dann darf man sich nicht wundern, wenn es Niederlagen setzt, gerade auf kleinen Plätzen, wo ein Schuss in 90 % der Fälle besser ist als ein Pass.
Hinzu kamen dann natürlich noch individuelle Fehler, die aber passieren können, jedoch weiter für Verunsicherung sorgen.

So starben die Beasts wieder einmal in Schönheit, der Empty-netter von Mandel in der Schlussminute war dann ohne Wert, stellte jedoch das Endergebnis von 7:4 für die Badgers her, die sich den Sieg durch einen couragierten Auftritt redlich verdient hatten.

Nun sind die Beasts in den verbleibenden 5 Partien zum Siegen verdammt, soll es mit dem Meistertitel noch etwas werden
 
 

Zufallsspieler

  • Schultis Tim
    Schultis, Tim
    #21
     
 
 
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