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15.04.2012, 16:17 Uhr - Pressesprecher

 

Sieg gegen Atting - Montag abend Studiobesuch bei TV Südbaden

Mit dem dritten Sieg im dritten Spiel haben die Breisgau Beasts die Tabellenführung vorläufig verteidigt und einen der Mitfavoriten um den Aufstieg in die 1. Bundesliga in Schach gehalten.


Vor der Partie war klar, dass die Niederbayern ein anderes Kaliber darstellen sollten, als vor 14 Tagen noch die Mannheimer. Zusätzlich musste Trainer Michael Sedlak auch noch auf zahlreiche Leistungsträger verzichten, so dass der zweite Block aus drei Schultis-Brüdern und Patrick Spitz bestand. Drei Brüder in einem Block in der 2. Bundesliga, dies hat es im Inline-Skaterhockey sicher noch nie gegeben.

Zu Beginn entwickelte sich auch ein Duell auf Augenhöhe. Atting machte läuferisch ordentlich Druck und kam auch zu einigen Chancen. Das erste Tor allerdings verbuchten die Hausherren. Alex Kinderknecht zimmerte den Ball ins rechte Kreuzeck (6.Min.) Nikolai Schultis erzielte dann in Überzahl unter Mithilfe des Attinger Goalies Rott gleich in seinem ersten Zweitligaspiel seinen ersten Treffer, als der Ball in hohem Bogen ins Tor segelte. (9.)

Als Spielentscheidend sollte sich dann die Phase in Folge des 2:0 herausstellen. Während die Gäste eine fast vierminütige Überzahl nicht zu nutzen wussten, machten es die Beasts auf der anderen Seite besser. Dank der mehr als überflüssigen Strafen, die die Gäste ab der 13. Minute nahmen, durften die Beasts bis zur Pause Powerplay üben, und sie taten dies auch recht erfolgreich. Raphael Diebold und Marc Keller schraubten das Ergebnis bis zur Pause auf 4:0. Fabian Hillmeier hatte durch ein Frustfoul an Keller eine 5-Minuten Strafe erhalten und den Beasts somit das dauerhafte Powerplay ermöglicht. Alleine Diebold und Kinderknecht hatten noch zahlreiche Chancen, das Spiel schon früher zu entscheiden, doch fehlte es an Genauigkeit und Konsequenz im Abschluss.

Gleich nach Wiederanpfiff schickte Keller dann Kinderknecht mit einem feinen Pass auf die Reise und der ließ sich nicht lange bitten und verlud den mittlerweile eingewechselten Torwart Heitzer zum 5:0 (21.)

Doch immer, wenn die Gäste zu viert agieren konnten, zeigten sie ihre Klasse und machten den Gastgebern das Leben schwer. So auch in der 27. Minute, als sie in Überzahl mehrere Großchancen hatten, aber entweder an Keeper Müller scheiterten oder einfach das Tor nicht trafen. Kaum komplett, war es wieder Kinderknecht, der von der Strafbank kommend das 6:0 erzielte. (29.) Nun rückten langsam die Schiedsrichter in den Blickpunkt, die die Partie leider nicht so im Griff hatten, wie die Beasts ihren Gegner. Die überharten Aktionen der Attinger wurden zwar rigoros bestraft, doch das zustandekommen dieser Aktionen zu unterbinden wäre Aufgabe der Referees gewesen. Nach einem weiteren unnötigen wie bösen Foul durfte Prasch dann mit einer Spieldauerstrafe duschen gehen. Die folgende 5-minütige Überzahl -unterbrochen von einer Strafe gegen Marco Schultis- nutzten die Beasts dann für die Tore 7 bis 9 durch Diebold, Tim Schultis und erneut Kinderknecht. (36.) Atting kam kurz vor Schluss dann durch Kuhnle (39.) im Powerplay und Hillmeier nach einem Konter (40.) noch zu zwei Treffern.

Die Unparteiischen sorgten dann auch dafür, dass es im Schlussabschnitt unterhaltsam blieb. Nach dem 10:2 durch Kinderknecht (41.) spielte ständig eine Mannschaft mit mindestens einem Mann weniger, was natürlich Chancen auf beiden Seiten nach sich zog. So konnte Hillmeier (46. und 48.) den inzwischen eingewechselten Heiko Hallmann im Tor der Beasts bezwingen, der sich beim zweiten Treffer noch eines Attinger Rollschuhs im Unterleib erwehren musste, was seinen Arbeitstag jäh beendete. Als in der 49. Minute Liebl sogar das 10:5 erzielte, schien das Spiel nochmal kippen zu können. Doch Diebold erstickte mit dem 11:5 in der 52. Minute die Bayerischen Hoffnungen.

Unrühmlicher Höhepunkt dann in der 53. Minute, als Nikolai Schultis unglücklich mit dem Attinger Goalie zusammenstieß und sich daraus eine kleine Keilerei entwickelte. Auch hier zeigten die Schiedsrichter wenig Fingerspitzengefühl und belegten sowohl Patrick Spitz, der sich, festgehalten von einem Referee, von Tobias Wolf verhauen lassen musste, beide Kontrahenten mit einer Matchstrafe. Hier hätten es 5 Minuten auf beiden Seiten durchaus getan. Die Situation mit 2 gegen 2 Feldspielern auf dem Platz mutete dann doch komisch an.

Hockey wurde dann auch noch gespielt, beide Teams kamen jeweils noch zu einem Tor, Kuhnle traf zum 11:6 (56.) und Marc Keller setzte herrlich bedient von Kevin Robert den Schlusspunkt zum 12:6 Endstand.

Ein hochverdienter Sieg der Freiburger, wenn auch die Attinger sich ein Stück weit selbst geschlagen haben. Am Ende waren die beiden großen Strafen in den beiden ersten Abschnitten mit insgesamt 5 Gegentreffern der K.O. für die Gäste. Das sah auch der Attinger Coach Jürgen Amann so: "Denn ohne sie hätten wir durchaus eine Chance auf einen Punkt oder mehr gehabt. Wir haben eine gefühlte Ewigkeit in Unterzahl gespielt. Diese Undiszipliniertheiten müssen wir abstellen" 

Der Freiburger Coach war natürlich zufrieden: "Man hat ja gesehen, was die Attinger können, wenn sie mal zu viert gespielt haben. Daher bin ich froh, dass wir auch vor dem Hintergrund unserer angespannten Personallage immer noch ohne Punktverlust dastehen."

In der Tat grüßen die Beasts weiter von der Tabellenspitze. Neben Schwabmünchen und Merdingen ist man das einzige Team ohne Verlustpunkt und nach Willen der Beasts soll das auch so bleiben. Nächster Prüfstein ist am 28.4. der TSV Bernhardswald, amtierender Zweitligameister, ehe am 1.5. der Pokalknaller gegen den HC Merdingen seine Schatten schon voraus wirft.



Am morgigen Montag abend gastieren die Beasts dann im Studio der Sportsendung von TV-Südbaden. Alle Mitglieder, Freunde und Fans sind herzlich eingeladen ins Studio zu kommen, los geht´s um 18 Uhr am Funkhaus Freiburg (Munzinger Str.).

Zu sehen gibt es die Sendung ab 18:30 hier: http://www.tv-suedbaden.de/default.aspx


 
 

Zufallsspieler

  • Dischinger Luis
    Dischinger, Luis
    #17
     
 
 
Script: 2.93 s
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