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20.11.2011, 15:53 Uhr - Pressesprecher

 

Zwei Schritte zurück, um Anlauf zu nehmen

Den Schock des Verpassens der Relegationsspiele zur 1. Bundesliga 2012 haben die Beasts mittlerweile verdaut, immerhin hatte man nach dem Sieg gegen Köln noch eine theoretische Chance auf den Klassenverbleib, doch wenn man ehrlich ist, wäre dazu ein mittleres Skaterhockeywunder nötig gewesen. Die beiden letzten Spiele in Assenheim und Köln waren angesichts eines dezimierten Kaders und der ausgewiesenen Stärke der Gastgeber eine echte Herkulesaufgabe und die beiden doch recht deutlichen Niederlagen am Ende nur folgerichtig.

Doch wer gegen die Teams, die in der Tabelle hinter einem rangieren, auswärts keine Punkte einfährt, der hat am Ende auch nicht verdient, evtl. sogar an den Play-offs teilzunehmen.

Diese wären nämlich durchaus im Rhamen des Machbaren gewesen, doch die bereits erwähnten sechs verschenkten Punkte alleine haben die Teilnahme verhindert. Nimmt man noch den in letzter Sekunde verlorenen Zähler gegen Düsseldorf oder die unnötigen Heimniederlagen gegen Kaarst und Assenheim dazu, nicht auszudenken, was dieses Jahr möglich gewesen wäre.

Doch zu inkonstant spielten die Freiburger in dieser Saison, was nicht zuletzt auf die immer noch katastrophale Hallensituation zurückzuführen ist. "Mit Trainingszeiten nach 22 Uhr kann man eigentlich keinen Blumentopf gewinnen", so Trainer Michael Sedlak, der schon froh ist, "wenn wir in den Trainingseinheiten genügend Spieler für ein sinnvolles Training haben." In der Tat hat sich in den vergangenen 5 Jahren nichts getan, den schwarzen Peter findet man bei den Beasts natürlich bei der Stadt Freiburg. In der Tat ist man sich in den städtischen Gremien dieser Problematik bewusst, verweist aber auf die leeren Kassen und fehlende Hallenkapazitäten. Angesichts dieser Voraussetzungen sind die Erfolge der Beasts in den letzten Jahren nur umso höher einzuschätzen, waren aber auch dem Enthusiasmus der Spieler und Verantwortlichen geschuldet.

"Diese Bedingungen sollte man anderen Sportlern oder Vereinen zumuten, da wären sicher schon längst die Lichter aus!", so Pressesprecher Dirk Müller, der die Zukunft der Sportart in Freiburg eng mit der Hallensituation verknüpft sieht. "Nachwuchsarbeit, Einnahmemöglichkeiten, vernünftige Saisonplanung, all dies steht und fällt mit einer zur Verfügung stehenden Halle. Ob eine reine Skaterhockeyhalle nach Augsburger oder Spaichinger Vorbild oder realistische Zeiten in einer klassischen, Skaterhockeytauglichen Sporthalle, spielt für uns keine Rolle. Wichtig ist nur, das wir am Fortkommen gehindert werden so lange wir kein "zu Hause" haben!"

Rein sportlich wollen die Beasts in der 2. Bundesliga Süd oben mitspielen, wobei das Ziel nicht zwingend der Aufstieg sein muss. "Die zweite Liga ist durch die eingleisige Bundesliga richtig stark geworden. Da werden am Ende 5-6 Teams um den Aufstieg mitspielen", so Sedlak, der in der kommenden Spielzeit versuchen wird, auch den ein oder anderen Spieler aus der Reserve oder dem Nachwuchs einzubauen. Dass die Qualität dieser Spieler ausreicht, um oben mitzuspielen, darf angezweifelt werden. Gründe dafür: siehe oben.

Nichtsdestotrotz hatte die letztjährige Mannschaft die Qualität für die Top-4 der 1. Liga und somit sollte auch das Ziel erreichbar sein, es sei denn, man verliert nicht wieder gegen die drei hinter einem platzierten Teams.

 
 

Zufallsspieler

  • Böcherer Christian
    Böcherer, Christian
    #71
     
 
 
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