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26.07.2011, 20:29 Uhr - Pressesprecher

 

Beasts leben noch!

 Nach fünf Spielen in Folge ohne Sieg haben die Breisgau Beasts in der 1. Liga Süd zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt eingefahren.

IHC Atting und Badgers Spaichingen. So heißen die ersten beiden "Opfer" der Ligenreform des Skaterhockeyverbands ISHD. Die beiden Teams werden in der kommenden Saison definitiv in der 2. Bundesliga an den Start gehen. Auch rechnerisch ist der 6. Platz, der zum Relegations-playoff gegen den Nord-6. berechtigt, nicht mehr zu schaffen. Und auch der TSV Schwabmünchen müsste alle vier verbleibenden Spiele gewinnen, bei gleichzeitiger Niederlagenserie Freiburgs und Kaarst´.

Die Ausgangslage der Freiburger Skaterhockeycracks vor dem Spiel gegen Uedesheim, den Tabellendritten, war eindeutig: Eine Niederlage gegen die Chiefs durften sich die Mannen von Michael Sedlak nicht erlauben, denn dann wäre nur noch eine rechnerische Chance geblieben.
Der Start ins Spiel verlief entsprechend nervös, vorne erspielten sich die Beasts zwar zahlreiche Möglichkeiten, doch der besonders im Auftaktdrittel gut aufgelegte Olli Derigs im Tor der Chiefs hatte etwas dagegen, dass die Gastgeber ihrer Aufregung in Form einer Führung Herr werden konnten.
Im Gegenteil, in der Rückwärtsbewegung unterliefen den Freiburgern viele Stellungsfehler, die die Gäste eiskalt ausnutzten. Das frühe 0:1 durch Höfgen war einem herrlichen Meschke-Pass in den Slot entsprungen, ein Doppelschlag durch Höfgen (11.) und Nimako (13.) stellte das Ergebnis auf ein beunruhigendes 0:3 aus Sicht der Beasts, welches dem Publikum in der gut gefüllten Jahnhalle nicht gerade zur Begeisterung gereichte.
Doch mit dem Anschlusstreffer brachten sich die Beasts wieder auf die richtige Spur, Mike Soccio hatte mit seinem ersten Treffer im Beasts-Trikot eine Schussalve im Powerplay beendet, zuvor hatten Linsemaier, Kinderknecht und Bauer mehrfach Pech gehabt, Soccio musste dann aber nur noch einschieben. (17.) Im Mittelabschnitt gingen die Beasts nochmals ein höheres Tempo, was den ersatzgeschwächten Gästen nicht schmeckte, Stehle sorgte bei einer angezeigten Strafe gegen die Gäste für das 2:3 (23.) und spätestens als Alex Kinderknecht in der 31. Minute den Ausgleich erzielte, waren die Beasts wieder zurück im Spiel. Zunächst waren aber wieder die Gäste am Drücker, es entwickelte sich eine rassige und hochklassige Bundesligapartie. In Überzahl erzielte Tim Schmitz mit einem gewaltigen Schuss genau ins lange Eck die erneute Gästeführung (34.). Der starke Ex-Nationalspieler hätte dann sogar für das 3:5 sorgen können, scheiterte aber mit einem one-timer am glänzend parierenden Müller. (37.) Quasi im Gegenzug war es dann Anton Bauer, der hübsch bedient von Kinderknecht den abermaligen Ausgleich erzielen konnte.
Der Schlussakt hielt dann für die Zuschauer die spektakulärsten 20 Minuten bereit: Mit einem Doppelschlag sorgten Stehle und der überragende Christian Böcherer für die erstmalige Führung der Hausherren. (42.+ 43.) Die Chiefs schlugen in Überzahl zurück, der starke Kapitän Mörsch hatte Linke schön gesehen und dieser hatte keine Mühe auf 6:5 zu verkürzen. (46.) Postwendend aber wieder Stehle, der herrlich bedient von Böcherer und Tobias Kunz das 7:5 markierte (47.). Nun entwickelte sich ein echter Fight, die Chiefs drückten immer wieder gefährlich in Richtung Tor der Beasts, doch bis auf ein Überzahltor durch Nimako, wiederum nach schönem Zuspiel von Mörsch, sprang nichts zählbares mehr für die Gäste heraus. Entweder hatte die aufmerksame Defensive -angeführt durch die beiden starken Verteidiger Soccio und Linsenmaier- etwas dagegen, oder Beasts-Keeper Müller konnte noch irgendwie abwehren, einmal waren die Freiburger aber dennoch im Glück, als Schmitz nur den Pfosten traf. Schlussmann Derigs hatte seinen Kasten schon früh verlassen und die Chiefs hatten durch Linke auch noch eine richtig große Gelegenheit, er scheiterte aber an Müller. Spätestens mit dem empty-net-goal von Kunz zehn Sekunden vor dem Ende war die Messe gelesen. Derigs kehrte darauf wieder ins Tor zurück und musste sogar noch einmal hinter sich greifen (Stehle). Das 9:6 war dann deutlicher, als der Spielverlauf hergab, doch am Ende kann man konstatieren, dass die Beasts nicht unverdient gewannen, einfach weil sie sich bis zur letzten Sekunde voll hineinwarfen und anders als gegen Düsseldorf auch bis zum Schluss hoch konzentriert blieben.
Nun müssen aus den verbleibenden vier Partien - ausgerechnet gegen die Top 3 Teams der Liga - mindestens drei Punkte her, um den 6. Platz noch zu schaffen, dazu müssten die Eagles aus Kaarst allerdings ohne Punkt bleiben.
Mit dem nächsten Match beim TV Augsburg steht die aktuell höchste Hürde schon am nächsten Samstag (6.8.) an, ein Punktgewinn dort wäre schon beinahe eine Sensation, doch nach der Vorstellung vom letzten Wochenende scheint dies nicht mehr gänzlich unmöglich.

 
 

Zufallsspieler

  • Schultis Marco
    Schultis, Marco
    #93
     
 
 
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