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27.06.2011, 13:21 Uhr - Pressesprecher

 

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Breisgau Beasts beim ersten internationalen Auftritt auf Platz 4

Mit einem vierten Platz und damit als bester Deutscher Vertreter sind die Breisgau Beasts am Sonntag aus dem schweizerischen Givisiez zurückgekehrt. Im Spiel um Platz drei unterlag man dem ICH Linz.

Begonnen hatte das Turnier für die Freiburger am Samstag Morgen gegen eben dieses österreichische Team. Nach einem hochklassigen Match stand am Ende ein 2:2 zu Buche. Mit der ersten Aktion des Spiels weckte eine 2-0 Situation die Beasts auf, Feichtner scheiterte aber an Müller. Kinderknecht und Böcherer hatten die Beasts dann noch in der ersten Hälfte in Führung gebracht, beide Gegentreffer fielen bis zur Pause in Unterzahl. In Halbzeit zwei gab es zwar noch viele Möglichkeiten hüben wie drüben, doch auf der Anzeigetafel der neuen Realsport Arena, die für 3,7 Millionen Schweizer Franken erst in diesem Jahr fertig gestellt wurde, gab es nichts mehr zu lesen.

Dass die Freiburger Gruppe die stärkere von beiden zu sein schien, deutete sich zwar schon an, dass später allerdings alle vier Halbfinalisten aus der Beasts Gruppe kamen, war noch nicht abzusehen. Mit dem SHC Rolling Aventicum aus Avenches war eines der beiden Schweizer Teams der nächste Gegner. Die 20 Minuten Spielzeit waren von Hektik und Tempo geprägt, viele Strafen auf beiden Seiten brachten noch zusätzlich Dampf auf den Kessel. Gleich zu Beginn mussten die Beasts ein 2:4 Unterzahl überstehen, kassierten dabei nur einen Treffer und konnten ihrerseits auf 2:1 stellen (Kinderknecht, Ketter), mit 2:2 ging es dann in die Pause. Als man nach einer Unterzahl gerade wieder komplett war, traf Maillard einen springenden Ball aus der Luft vorbei am stark spielenden Goalie Hegewald zum Siegtreffer. Die Beasts spielten die letzte Minute zwar noch in Überzahl, agierten hier aber zu statisch so dass die ganz großen Chancen ausblieben, bei einem Pfostentreffer hatte man noch Pech.

Zwei Stunden später ging es gegen die Gastgeber aus Givisiez, die bereits nach drei Minuten in Führung gingen, Ketter mit einem Schuss an Freund und Feind vorbei allerdings schon in der 5. Minute ausgleichen konnte. Ein offener Schlagabtausch entwickelte sich, mit starken Torhütern auf beiden Seiten, zu Beginn der zweiten Hälfte war Keeper Müller dann aber machtlos, als in Unterzahl Baeriswyl im Nachschuss den 2:1 Führungstreffer erzielte. Die Freiburger drängten auf den Ausgleich liefen aber immer wieder in Konter, die besten Gelegenheiten hatten die Beasts dann kurz vor Schluss bei einer 4-2 Überzahl, allerdings scheiterten Ketter, Perin und Bauer aus besten Positionen. So blieb es beim glücklichen Sieg der Gastgeber.

Nun stand nach drei Spielen ein Punkt zu Buche, was angesichts der gezeigten Leistungen weniger war, als möglich gewesen wäre. Doch die Beasts haderten nicht mit dem Schicksal sondern versuchten im letzten Gruppenspiel des Tages das Glück zu erzwingen, was ihnen auch gelang. Gegen den Dänischen Vertreter aus Arhus mussten die Freiburger allerdings erst einmal einem Rückstand hinterher laufen, schon nach 33 Sekunden hatte es hinter Hegewald geklingelt, doch der junge Goalie hielt seinen Kasten danach mit einer tadellosen Leistung sauber. In der fünften Minute besorgte Kinderknecht den Ausgleich, doch alles Drängen half vorerst nichts, die Führung wollte einfach nicht fallen. Den Bann brach dann Philipp Perin, der nach feinem Zuspiel von Anton Bauer mit viel Schwung den Ball im Kasten unterbrachte. Die Entscheidung brachte dann Alexander Kinderknecht zwei Minuten vor dem Ende. Die Beasts landeten in der Gruppe somit auf Platz vier, was zur Folge hatte, dass am Sonntag Morgen gegen den 5. der Gruppe B ein Quali-Spiel für das Viertelfinale auf dem Programm stand.

Gestützt auf einen wieder guten Nico Hegewald im Tor war das Team von Trainer Michael Sedlak schon früh am Morgen hellwach und Anton Bauer schwang sich zu einer heroischen Leistung auf, indem er beim 4:1 Sieg der Beasts alle vier Tore erzielte. Lange Zeit war es aber ein enges Rennen, nun wurde 2 mal 12 Minuten gespielt und nach dem frühen 1:0 dauerte es bis zur 17. Minute, bis Perin mit einem Traumpass Bauer zum 2:0 bediente, was dann auch der Game-winner war.

Die Qualifikation für das Viertelfinale war geschafft, der Brocken, der sich den Beasts nun in den Weg stellte, war aber niemand geringeres als der Gruppensieger Borehamwood Crusaders aus England, gespickt mit Nationalspielern, die bis dato in vier Spielen nur zwei Tore zugelassen hatten. Unter anderem unterlagen auch die Düsseldorf Rams den Briten in der Gruppe mit 1:2. Kurz gesagt: Die Briten waren hoch favorisiert, am Ende sollten alleine drei Crusaders im All-Star-Team stehen.
Sie legten auch gleich los wie die Feuerwehr, bereits nach 33 Sekunden die erste Strafe gegen Perin, Dauerdruck der Briten. Matt France scheiterte mit zwei mächtigen Schlagschüssen an Müller, den Rest erledigte das starke Penalty-Killing der Beasts. Überhaupt legten die Freiburger eine enorm hohe Laufbereitschaft an den Tag, alleine Timo Linsenmaier kam in diesem Match auf fünf geblockte Schüsse. Und als Perin dann mit einem trockenen Handgelenkschuss nach zwei Minuten die Führung für die Beasts erzielte, hatten sie Blut geleckt. Nach zwei weiteren überstandenen Unterzahlsituationen, in denen die Beasts sich tapfer in die Schüsse warfen und Müller hielt, was zu halten war, bekamen die Beasts die Chance in Überzahl zu agieren. Und nach nicht mal zehn Sekunden versenkte Christian Böcherer nach Linsenmaier-Pass zum 2:0! Und als Anton Bauer dann einen Konter mit einem gewaltigen Pfund in den Winkel abschloss, trauten die mitgereisten Anhänger der Beasts ihren Augen nicht. Nach 17 Minuten stand auf der Tafel ein 3:0 für die Beasts. Doch die Crusaders dachten nicht ans Aufgeben und berannten weiter das Freiburger Tor, doch die Beasts wehrten sich mit allem, was zur Verfügung stand. Zwei Minuten vor Schluss, gab es nach einem schweren Gewühl vor dem Freiburger Tor noch eine Strafe gegen Patrick Patschull, die George dann auch zum Anschluss nutzen konnte, am langen Eck hatte Dickinson ihn herrlich freigespielt. So verblieben noch 67 Sekunden, die den Beasts wie eine Ewigkeit vorkamen, doch spätestens als sich Roberts in der hektischen Schlussphase ein Strafe abholte, war klar, dass die Beasts im Halbfinale standen.

Als Gegner hatte sich der Spielplan die Gastgeber ausgesucht, gegen die man ja in der Gruppe noch knapp mit 2:1 unterlegen war. Coach Sedlak rotierte auf der Torwartposition weiter, so dass wieder Hegewald das Gehäuse hütete, doch die nervliche Belastung ging an dem jungen Goalie nicht spurlos vorbei. Gleich zu Beginn ließ er sich zu einer unfairen Aktion hinreissen, die zwar nicht bestraft wurde, seine Vorderleute aber auch nicht sicherer machte. Die Präsenz aus dem Viertelfinale war nicht mehr da, doch die Beasts kämpften trotzdem vorbildlich. Patschull hatte die Chance zur Führung, scheiterte aber mit einem sehenswerten Rückhandschuss an der Latte. Wie das Spiel gelaufen wäre, wenn hier der Knoten aufgegangen wäre, weiß keiner, doch so kam es wie es kommen musste und innerhalb zwei Minuten trafen die Gastgeber zwei Mal zum 2:0, die Beasts hatten sich zu weit nach vorne gewagt, Hegewald war bei beiden Treffern machtlos.
Wie nah Glück und Pech beieinander liegen, zeigte der nächste Treffer; Perin sah den startenden Bauer und wollte ihn auf die Reise schicken um ihm einen sicheren Alleingang zu ermöglichen, doch stattdessen fing Spicher den Pass ab, bediente Fleury und der bedankte sich artig mit dem 3:0. Quasi mit der Pausensirene hatte Perin dann noch die große Möglichkeit frei vor dem Torwart, scheiterte aber mit seinem Versuch. Es wurde deutlich, dass die Beasts gegen Borehamwood sehr viel Kraft gelassen hatten. Sie fanden nicht viele Mittel gegen die laufstarken Schweizer, die ihrerseits aber nicht viel offensives zustande brachten.
In Halbzeit zwei waren trotzdem zuerst wieder die Beasts am Drücker, doch mit dem 4:0, bei dem Hegewald nicht gut aussah, brachen alle Dämme, der bemitleidenswerte Goalie bekam keinen Ball mehr zu fassen und so schraubte sich das Erbgebnis auf ein spektakuläres 8:0 nach 21:09 (!) Minuten. Dass Kevin Robert noch den Ehrentreffer erzielte, war nur von statistischem Wert. Wie geprügelte Hunde verließen die Beasts das Feld und konnten sich für das Spiel um Platz drei nach dieser Klatsche nur schwerlich aufraffen.

Und so agierten sie dann auch. Saft- und Kraftlos überließen die Beasts den Linzern das Feld, nun durfte Müller im Minutentakt Angriffe auf sich zu rollen sehen, und wenn die Linzer es nicht selbst erledigten, war es ein Freiburger, der den Ball über die Linie bugsierte. Nach knapp sechs Minuten stand es schon 0:4, ein Spiel zum Vergessen also. Das 7:1 war am Ende trotzdem zu hoch, aber was blieb, war die verpasste Chance, das Finale zu erreichen.
Immerhin hatte man gegen das gleiche Team am Vortag noch gut ausgesehen und nur unglücklich verloren, doch am Schluss war den Beasts nur die "Holzmedaille" vorbehalten.

Wenn man die Leistung aus dem Viertelfinale zum Maßstab nimmt, kann das Team allerdings Kraft für die anstehenden Aufgaben in der Bundesliga schöpfen. Bereits am Samstag kommen die Düsseldorf Rams nach Freiburg, denen es sicher nicht geschmeckt hat, hinter den Freiburgern aus der Schweiz zurück zu kommen. Insgesamt war das Turnier für die Beasts trotzdem ein Erfolg, nicht nur aufgrund des am Ende tollen 4. Platzes, sondern auch, weil man internationale Erfahrung sammeln konnte, welche den Spielern sicherlich nicht zum Nachteil gereichen wird.

Die Breisgau Beasts bedanken sich an dieser Stelle noch einmal herzlich für die hervorragende Organisation und die tolle Gastfreundschaft beim SHC Givisiez!
 
 

Zufallsspieler

  • Schultis Tim
    Schultis, Tim
    #21
     
 
 
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