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31.05.2011, 10:21 Uhr - Pressesprecher

 

Peinliche Niederlage beim Tabellenletzten

Erstens kommt es anders und zweitens, als man denkt. Im Nachhinein betrachtet war es ja fast logisch, dass die Breisgau Beasts ihr Auswärtsspiel beim IHC Atting kläglich vergeigten.

Die verdiente 4:7 Niederlage war ein Produkt aus individuellen Fehlern, mangelnder Laufbereitschaft und fehlendem Glück.

Die Geschichte vom Underdog, der nichts mehr zu verlieren hat und dem haushohen Favoriten, der mitunter an den Erwartungen scheitert, ist schon so oft bemüht worden, hat aber am Samstag in Bayern eine Fortsetzung gefunden.

Begonnen hatte die Partie für die Beasts allerdings nach Maß: In Überzahl schloss Luis Dischinger eine tolle Kombination über Kevin Robert und Timo Linsenmaier ab (11.). Doch zeigte sich schon vorher und auch im weiteren Spielverlauf, dass die Beasts ihre Probleme hatten. Besonders im ersten Abschnitt durften sich die Beasts bei ihrem jungen Torwart Nico Hegewald bedanken, dass es nur mit 1:1 in die Kabine ging. Der zuletzt so starke Benny Stehle vertändelte den Ball gegen Rothhammer, der auf und davon zog und Hegewald keine Chance ließ. (14.) Trotz guter Möglichkeiten für die Wölfe blieb es beim 1:1 und zu Beginn des Mitteldrittels konnten die Beasts wieder den besseren Start für sich quittieren: Kinderknecht versenkte einen schönen Pass von Bauer zum 2:1 für die Gäste. Zu selten schafften es die Beasts, wie in dieser Situation mit zwei schnellen Pässen die Defizite der Attinger Hintermannschaft aufzuzeigen. Zu oft verstrickte man sich in Einzelaktionen und hinten brannte es meist lichterloh. Der junge Goalie konnte einem fast schon leid tun, zu oft sah er sich Alleingängen ausgesetzt, verursacht durch schier unmögliche Stellungsfehler der Gäste. Beim 2:2 durch Patrick Tkocz rutschte Stehle im entscheidenden Moment weg, das 3:2 für die Hausherren war dann symptomatisch für die Partie: In eigener Unterzahl hatte Kinderknecht das Bully im gegnerischen Drittel gewonnen, doch Daniel Ketter und Stehle spielten "nimm Du ihn, ich hab ihn sicher", Weidenbach bedankte sich und versenkte den x-ten Alleingang. (30.) Beim 4:2 durfte Rothhammer über das gesamte Spielfeld spazieren und das wahrscheinlich schönste Tor seiner Laufbahn erzielen, müßig zu erwähnen, dass auch hier keine echte Gegenwehr seitens der Gäste zu sehen war.

Wenn die Beasts dann mal in Richtung Tor kamen, versprang entweder der Ball oder der starke Goalie Heitzer hatte etwas dagegen. In der Freiburger Kabine wurde es in der zweiten Pause dann recht laut, was aber zuerst einmal keine Wirkung hatte, im Gegenteil, Weidenbach konnte im Slot fast unbedrängt einen Schuss von Tim Bernhard abfälschen, (42.) und so auf 5:2 stellen. Zu Gute halten musste man den Freiburgern, dass sie sich ihrem Schicksal nicht ergaben und mit ein wenig Glück sogar noch etwas zählbares mit nach Hause genommen hätten.

Bauer konnte in Überzahl mit einem tollen Schuss auf 3:5 verkürzen (46.) doch die Gastgeber hatten schon wieder eine Antwort parat. Diesmal war es Ketter, der den Ball herschenkte und Hillmeier und Tkocz noch ermöglichte, Goalie Hegewald vor dem Tor einen Knoten in die Beine zu spielen. Den erneuten Anschluss durch Böcherer, der einfach mal trocken ins kurze Eck traf (48.) konnten die Wölfe nicht so schnell beantworten, doch die Beasts brachten den Ball einfach nicht an Heitzer vorbei. Spätestens das 7:4, nach einem weiteren unfassbaren Fehler in der defensiven Abstimmung durch Tkocz erzielt, brachte dann die Entscheidung. Somit haben die Beasts ihre tolle Ausgangspositon, die sie sich mit dem Sieg in Kaarst erarbeitet hatten, mit vollen Händen zum Fenster hinaus geworfen. Noch bleibt man fünfter, doch die Luft wird langsam dünner, will man die Play-off-Plätze nicht aus den Augen verlieren.

Am Samstag kommt nun Kaarst nach Freiburg und hat sicherlich nach der knappen Niederlage vor zwei Wochen noch einiges an Wut im Bauch und wird darauf brennen, in diesem 4-Punkte Spiel die Chance auf die Bundesliga Quali für das nächste Jahr zu wahren.

 
 

Zufallsspieler

  • Dischinger Luis
    Dischinger, Luis
    #17
     
 
 
Script: 0.33 s
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