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27.05.2011, 13:16 Uhr - Pressesprecher

 

Ausführlicher Spielbericht

Drei Gesichtsverletzungen und zwei Punkte - teuer erkaufter Sieg für die Beasts.


Dass dieses Spiel eine richtungsweisende Partie sein würde, war allen Beteiligten schon vorher klar gewesen. Ein Sieg hätte für beide Mannschaften "big points" bedeutet, viel stand also auf dem Spiel.

Die Partie begann entsprechend nervös, man merkte beiden Mannschaften an, keinen Fehler machen zu wollen, der erste Torschütze war dann Timo Linsenmaier, der auf Vorarbeit von Mathis mit einem schönen Schuss Endlinse das 1:0 für die Gäste erzielte (6.)

Der Ausgleich ließ aber nicht lange auf sich warten, Aumann bediente den durchgestarteten Hauck, der direkt verwandelte. (9.) Das Thema des Spiels waren aber die Gesichtsverletzungen der Freiburger Akteure. Die erste kassierte Luis Dischinger von Sascha Drehmann, der -das muss hier natürlich auch erwähnt werden- ohne Abischt Dischingers Nase traf. Die zweite Aktion blieb dann sogar ungeahndet, Alex Kinderknecht wurde am Auge erwischt.

Zwischendurch wurde aber auch Hockey gespielt, zuerst traf Anton Bauer, nachdem er sich unnachahmlich gegen drei Gegenspieler durchgetankt hatte, zum 2:1 für die Beasts (15.). Danach war es Christoph Mathis in Überzahl, nach einer schönen Vorarbeit von Bauer. (17.) Der Anschlusstreffer durch Hauck, 44 Sekunden vor Drtittelende war fast eine Kopie des ersten Treffers der Hausherren.

So blieb es weiterhin spannend, erst Recht, als nach 23 Minuten erneut Hauck frei vor Torwart Dirk Müller, der an diesem Abend sein 150. Pflichtspiel für die Beasts absolvierte, auftauchte und humorlos ausglich.

Was folgte, war die gruseligste Szene des Abends, Mackenstein erwischte Manuel Kunz nach einem Bully derart heftig im Gesicht, dass dieser stark blutend zu Boden ging. Auch hier sei erwähnt, dass dies unabsichtlich geschah, doch man konnte sich nach 30 Minute schon fragen, wo die Eagles mit Ihren Stöcken hantierten. Das hinterher von Kaarster Seite verbreitete Argument für eine Gitterpflicht will man in Freiburg nicht so stehen lassen: "Die Frage sollte nicht sein, ´warum spielt jemand ohne Vollgesichtsschutz´, sondern ´was sucht der Stock des Gegners in einem Spiel drei Mal im Gesicht des Gegners?´!", war Beasts Coach Michael Sedlak nach dem Spiel noch schwer angefressen. In der Tat ist die Reaktion aus Kaarst einfach nur unverständlich, die diese Szenen als Spielentscheidend markierten. Wenn der Stock dort ist, wo er hingehört, wird auch niemand verletzt und niemand muss in Unterzahl spielen, ganz einfach. Ganz davon abgesehen, dass auch in Reihen der Eagles viele Spieler ohne Gitter spielen, von denen zufälligerweise niemand im Gesicht verletzt wurde.


Nach einer sehr langen Unterbrechung, das Feld musste erst einmal vom vielen Blut gereinigt werden, ging es dann mit Hockey weiter, der "Übeltäter", dem die Aktion auch sichtlich an die Nierern ging, wurde mit 5+Spieldauer bestraft, so dass die Gäste zwar ohne Kunz, der später mit 5 Stichen genäht wurde, aber in Überzahl agieren durften.

Stehle und Kinderknecht nutzten die Chance zu einer 5:3 Führung nach 34 Minuten. Weitere gute Gelegenheiten vereitelte der gute Goalie Khazaei, oder die Beasts trafen das Tor nicht. Den Anschluss durch Drehmann, bei dem Müller einen langen Ball nicht vernünftig abwehren konnte, beantwortete Daniel Ketter mit einem schönen Schuss zum 6:4 in der 39. Minute.

Die Entscheidung fiel dann ab der 47. Minute: Kaarst in Überzahl, Schlesiger verfolgte Stehle vor dem Freiburger Tor und holte sich eine Strafe der Kategorie "wie stelle ich mich besonders dumm an?" ab. Direkt vor den Augen des Referees schlug er Stehle mit dem Stock auf den Arm und kassierte eine zwar harte, aber vertretbare 5-Minuten Strafe, alleine weil sie so unnötig war.

Diese Möglichkeit ließen sich die Gäste nicht entgehen. Bauer und Stehle trafen bis zur 52. Minute zum 8:4. Natürlich warfen die Eagles nun alles nach vorne, erarbeiteten sich viele Gelegenheiten, trafen auch noch zwei Mal (Schlesiger und Walczok) und hatten bei zwei Pfostenschüssen zusätzlich noch Pech, doch spätestens mit dem Empty-net-goal durch Stehle waren alle Zweifel beseitigt.

 
 

Zufallsspieler

  • Dischinger Luis
    Dischinger, Luis
    #17
     
 
 
Script: 0.25 s
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