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22.03.2011, 12:14 Uhr - Pressesprecher

 

K.O. in Runde eins!

Mit einer 12:8 Niederlage bei den Rockets Essen verabschiedeten sich die Breisgau Beasts am Samstag schon in der ersten Runde aus dem ISHD-Pokal.


Noch in den beiden vergangenen Spielzeiten konnten die Freiburger jeweils das Halbfinale erreichen, was sogar dazu führte, dass man dieses Jahr am Europapokal der Pokalsieger teilnehmen darf. Nächstes Jahr wird dies wohl nicht passieren, zumindest nicht als Sieger des Deutschen Wettbewerbs, denn mit der Vorstellung vom Samstag müsste man auch ernsthaft an der Qualifikation zur eingleisigen Bundesliga zweifeln.
Das Spiel begann nach einer Schweigeminute für die Erdbebenopfer in Japan sehr schwungvoll, immerhin stand hier das einzige Duell zweier Erstligisten auf dem Programm.
Essen war läuferisch die überlegenere Mannschaft und nutzte dies geschickt aus und erwischte die Gäste kalt. Utz (in Unterzahl!) und Stöckhardt brachten die Rockets schon nach vier Minuten mit 2:0 in Front. Schon da hatten die Beasts ein erstes Powerplay ungenutzt verstreichen lassen und mit unnötigen Ballverlusten den Gegner förmlich zum Tore schießen eingeladen. Ein weiteres Überzahlspiel brachte ebenfalls nichts Zählbares ein, das 3:0 durch Utz (15.), bei dem die Beasts nach einem Ballverlust nicht schnell genug nach hinten arbeiteten, konnte Dischinger nach genialem Zuspiel von Bauer immerhin direkt beantworten. Als dann jedoch eine zweiminütige 4:2 Überzahlsituation von den Beasts derart ideenlos verweigert wurde konnte man schon ahnen, dass sich diese Nachlässigkeiten rächen würden.
Der Mittelabschnitt begann dann aber erst einmal positiv für die Freiburger. Auch weil Torhüter Pinior nun etwas unsicher agierte, kamen die Beasts durch Böcherer und Patschull, der an diesem Abend noch einer der Besseren war, sogar zum Ausgleich (23.).
In beiden Abwehrreihen taten sich nun große Lücken auf, was die Zahl der Großchancen deutlich erhöhte, folglich erzielten Scheiff (2x) und Neuss auf Essener, und Dischinger und Perin auf Freiburger Seite die Treffer zum 6:5 Pausenstand für die Gastgeber.
Wer weiß, wie das Spiel ausgegangen wäre, wenn die Freiburger nur die Hälfte ihrer Powerplays genutzt hätte und Goalie Müller wenigstens drei der sechs Gegentore hätte verhindern können, die im Schlußabschnitt noch fielen, so aber tat es der Torwart seinem Gegenüber gleich und machte im letzten Drittel nach ordentlichem Beginn keine besonders glückliche Figur. Patschull schaffte zwar noch den Ausgleich zum 6:6 (44.), doch drei Doppelschläge der Essener machten den Gästen endgültig den Garaus, dabei tat sich besonders Lars Wegener als dreifacher Torschütze hervor. Die Tore von Bauer (dem einzigen Überzahltreffer) und Robert zum zwischenzeitlichen 10:8 (55.) waren am Ende auch nichts mehr wert. Unnötigerweise verletzte sich der Essener Daniel Bensch bei einem Zweikampf mit Manuel Kunz kurz vor Schluß noch schwer an der Schulter. „Das war ein normales Laufduell, wir gehen beide zum Ball, tut mir echt leid für ihn, hoffentlich wird er bald wieder fit.“, so der „Übeltäter“. Die Beasts wünschen auf diesem Weg auch nochmals Gute Besserung!
Trainer Michael Sedlak war hinterher auch sichtlich angefressen: „Nicht zu fassen, wie man sowohl vorne als auch hinten so viele grausame Fehler machen kann. Trotzdem hätten wir noch die Chance auf einen Sieg gehabt, was das Ganze noch viel trauriger macht!“
In der Tat darf man ein Spiel, in dem man acht Tore schießt durchaus gewinnen. Nun können sich die Männer auf den acht Rollen voll und ganz auf die Bundesliga konzentrieren, wo es am 2. April gegen Atting zum ersten Heimauftritt in der Jahnhalle kommt.

 
 

Zufallsspieler

  • Schultis Nikolai
    Schultis, Nikolai
    #61
     
 
 
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