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14.03.2011, 11:57 Uhr - Pressesprecher

 

Zwei Spiele, zwei Punkte!

Mit zwei Punkten traten die Beasts am Sonntag Abend die Heimreise aus dem Rheinland an. Nach einer knappen Niederlage in Düsseldorf sicherte man sich in Uedesheim in den Schlussminuten den ersten Sieg der Saison.

Die neue Saison geht zumindest auf dem Papier ähnlich los, wie die letzte endete: Wenn die Breisgau Beasts die Inline-Skates schnüren, gibt es Spektakel für die Zuschauer. So auch am Samstag in Düsseldorf, wo der starke Philipp Perin den Torreigen in der 9. Minute mit einem schönen Handgelenkschuss eröffnete. Die Beasts waren zwar nicht spielbestimmend, konnten aber mit ihren gefährlichen Kontern immer wieder Chancen kreieren, eine davon nutzte Kapitän Kevin Robert zum 2:0 für die Gäste. Hinten stand man allerdings nicht sehr sicher, doch vorerst stand die Null. In Unterzahl klingelte es dann doch erstmals für die Rams. Matzkies hatte bei einem Versuch der Direktabnahme erst über den Ball geschlagen und damit für Verwirrung gesorgt, im zweiten Versuch traf er dann in den Winkel. Nur zwanzig Sekunden später: Torwart Müller, der bis dahin schon mehrfach glänzend parieren konnte, ließ sich hinter dem Tor düpieren, Klimmek bedankte sich mit dem Ausgleich.
So ging es in die Pause, aus der die Beasts nicht so gut heraus kamen. Manuel Kunz kassierte für einen etwas zu heftigen Check zu Recht eine 5-Minuten Strafe, die vielleicht einen Knackpunkt der Partie markierte. Scheu konnte im Powerplay Maß nehmen und traf zur ersten Gastgeber-Führung.(26.) Doch Kinderknecht konnte dann sogar mit einem Shorthander den Ausgleich herstellen. Ein abgefälschter Schuss von Matzken war dann gleichbedeutend mit dem 4:3 für die Hausherren. (29.)
Doch die Beasts ließen sich nicht abschütteln und kamen durch Bauer erneut zum Ausgleich (30.)
Die Rams erhöhten nun den Druck, scheiterten bei ihren Bemühungen aber immer wieder an der aufopferungsvoll kämpfenden Gästetruppe oder spätestens am Torwart. Sogar eine weitere Unterzahl überstanden die Beasts nun schadlos. 83 Sekunden waren im Mittelabschnitt noch auf der Uhr, als nach einem Fehler im Spielaufbau Marco Esser auf und davon gehen konnte und Müller keine Chance ließ. Vielleicht waren diese Unkonzentriertheiten auch auf das viele Unterzahlspiel zurückzuführen, denn mit der Pausensirene ließ man Wilmshöfer noch einen Ball ins Gehäuse stochern. Ein mehr als unnötiges Gegentor, von dem sich die Gäste unter dem Strich auch nicht mehr erholten. Zwar erzielte Robert in der 50. Minute den Anschluß, doch das 7:5 durch Matzken war dann der Todesstoß. Freiburg hatte noch einige Chancen, doch nun stand Tauer im Tor der Rams im Weg. Die beiden Tore in der Schlussminute verfälschten dann ein wenig das Ergebnis, Freiburg hatten den Torwart für einen 5. Feldspieler vom Platz genommen und ergab sich nach dem Empty-Net-Goal in sein Schicksal.
Auch die Düsseldorfer sprachen hinterher von einem Arbeitssieg, der um zwei Tore zu hoch ausgefallen war, jedoch nicht unverdient, weil sie insgesamt weniger Fehler machten als die Gäste.

So ging es mit einer schweren Hypothek nur 20 Stunden nach Ende des Spiels in Uedesheim weiter. Dort rechneten sich Beobachter den weitaus schwereren Gang für die Beasts aus, hatten sich die Chiefs doch unter anderem mit Nationalmannschafts-Veteran Tim Schmitz und mit der Scoring-Maschine Robert Linke verstärkt.
Und die Partie begann auch so, wie erwartet. Zunächst hatten die Beasts nichts vom Spiel, schenkte den Chiefs viel Platz und den nutzten sie konsequent aus. Clemens und Mörsch schossen bei einem Kinderknecht-Treffer schon bis zur 9. Minute eine 3:1 Führung für die Platzherren heraus. Mit einem schönen Tor in den rechten Giebel konnte Robert auf 2:3 verkürzen. Das 4:2 durch Linke beantwortete der am Sonntag sehr gut aufgelegte Böcherer mit dem 4:3.
Chiefs Trainer Elesen reagierte in der Pause, brachte für den glücklosen Derigs im Tor Marc Baumgarth, der in eigener Unterzahl zuerst das 5:3 bejubeln konnte. Linke hatte einen Ballverlust Perins eiskalt ausgenutzt. Doch die Beasts spielten ihr Powerplay ungerührt zu Ende, Böcherer umkurvte nach feinem Linsenmaier-Pass den Goalie zum erneuten Anschluß.
Für die Chiefs war es wie verhext, immer wieder kamen die Beasts zurück aus dem Reich der Toten, Rejhon (27.) zum 6:4 Robert markierte nur 50 Sekunden später wiederum den Anschluss. Nun versuchten es die Chiefs mit der Brechstange, bissen sich aber am starken Müller immer wieder die Zähne aus, der zunächst gegen Nimako und später gegen Linke und Mörsch spektakulär retten konnte. Und die Beasts blieben eiskalt, eine Unsicherheit von Baumgarth nutzte Dischinger zum Nachsetzen, Pass zu Böcherer und der mit seinem Hattrick zum erstmaligen Ausgleich. Kurz vor der zweiten Pause traf Bauer sogar zur 7:6 Führung, Kinderknecht hatte ihn schön freigespielt.
Das Schlussdrittel sollte dann die fast schon gewohnte Dramatik bei Spielen der Beasts in Uedesheim bringen.
Zuerst besorgte Linke bei einer 2-1 Situation den Ausgleich, Nimako hatte den finalen Pass geschickt verzögert.(43.)
Dann bekam Patrick Patschull einen Penalty zugesprochen, den Baumgarth toll pariertte doch Bauer hatte die Antwort im darauf folgenden Powerplay schon parat, auch wenn sonst nicht viel von ihm zu sehen war, hier zeigte er sich von seiner besten Seite und ließ Baumgarth keine Chance. (45.)
Dann hatten die Gastgeber in der 49. Minute das Glück des Tüchtigen. Salomonsson Schuß wurde so abgefälscht, dass auf die Anzeigetafel wieder Bewegung kam. 8:8!
Nun versuchten die Chiefs alles, hatten in der 57. sogar noch eine Powerplay-Möglichkeit doch sie scheiterten immer wieder an Müller oder den vielbeinigen Abwehrreihen um Kunz, Bianchi oder Linsenmaier, die defensiv ein bärenstarkes Spiel machten. Mehrmals hatten die Chiefs-Fans den Torschrei auf den Lippen, doch irgendwie brachte immer noch ein Gelber irgendein Körperteil zwischen das Tor und den Ball.
Es war klar, dass nun das nächste Tor die Entscheidung bringen würde und von den Spielanteilen her, hätten die Chiefs es durchaus verdient gehabt, doch ausgerechnet Tim Schmitz verlor dann nach einem Bully den Ball leichtfertig gegen Bauer der sich nicht zwei Mal bitten ließ und die Führung 71 Sekunden vor Schluß markierte.
Und beim darauf folgenden Bully war es wieder Schmitz der diesmal, von Kinderknecht bedrängt, den Ball herschenkte, wieder Bauer, wieder alleine, wieder Tor! In den letzten 65 Sekunden versuchten die Hausherren nochmals alles, nahmen den Goalie vom Feld, bekamen sogar noch ein Powerplay, doch auch mit 5 gegen 3 war kein Vorbeikommen mehr am Freiburger Schlussmann.
Insgesamt war der Sieg der Beasts zwar glücklich, aber nicht unverdient, weil sie zum einen ihre Chancen besser nutzten und in den entscheidenden Momenten weniger Fehler machten. Chiefs-Coach Elesen bezeichnete sein Team als zwei bis drei Klassen besser, was allerdings höchstens für die Toschussstatistik gelten konnte.
Beasts Trainer Michael Sedlak war nach dem Wochenende froh über die zwei Punkte: "Letztes Jahr sind wir von Anfang an in der Tabelle hinterher gelaufen. Diesmal soll es anders gehen und dafür sind die zwei Punkte sehr wichtig. Meine Mannschaft hat sich für den tollen Einsatz über das gesamte Wochenende mit dem Sieg in Uedesheim belohnt."
Nun geht es für die Freiburger am Samstag schon im Pokal in Essen weiter, das erste Heimspiel steigt dann am 2.4. gegen Atting.

 
 

Zufallsspieler

  • Schultis Nikolai
    Schultis, Nikolai
    #61
     
 
 
Script: 0.23 s
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