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21.08.2010, 09:01 Uhr - Pressesprecher

 

Der Zug scheint abgefahren

Der Play-off-Zug wird auch in diesem Jahr wohl ohne die Breisgau Beasts aus dem Bahnhof fahren. Nach der denkbar knappen 6:7 (0:1,2:2,4:4) Niederlage beim TSV Schwabmünchen haben die Beasts nur noch rechnerische Chancen auf den Endrundeneinzug. Dazu müsste der schon abgestiegene Club aus Bräunlingen in Uedesheim gewinnen, was wohl eher in die Welt der Fabelwesen passt.

Die Fuggerstädter waren mit einer gehörigen Portion Respekt ins Badische gereist, hatten sie doch bisher noch nie in Freiburg gewinnen können. Als Tabellenführer waren sie aber mit genug Selbstvertrauen ausgestattet um diese Scharte auszuwetzen.

Die Vorzeichen waren denkbar schlecht, neben den Dauerverletzten Wilnauer und Mauderer gesellten sich kurz vor dem Spiel noch Manuel Kunz, Philipp Perin und Patrick Spitz zum Lazarett, so dass man mit zwei Blöcken zu den Mammuts reiste.
Diese wiederum haben traditionell nicht viele Spieler aufzubieten, so dass man mit gleichen Waffen kämpfte.
Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel, in dem die Beasts versuchten die Kontrolle zu gewinnen, die Mammuts verlegten sich aufs Kontern und versuchten, mit ihren Kräften hauszuhalten.
Die beiden Offensivstarken Teams, für viele Tore auf beiden Seiten bekannt, gingen aber geizig mit ihren Chancen um.
Schon in der ersten Minute konnte allerdings Topscorer Dominik Hägele ein Tohuwabohu im Freiburger Slot zum 1:0 nutzen.
Dies sollte es aber fürs erste Drittel schon gewesen sein. Im Mittelpunkt standen eher beide Torhüter, die mit tollen Paraden kein Offensivfeuerwerk zuließen.
Im Mittelabschnitt hätten die Beasts den Mammuts vermutlich schon den Stoßzahn ziehen können, wenn sie auch nur etwas konzentrierter ihre Angriffe zu Ende gespielt hätten. Im Grunde genommen konnte man zehn Minuten Powerplay spielen, davon sogar vier Minuten mit zwei Mann mehr. Was heraussprang war ein mickriger Treffer durch Kinderknecht, der aber sogleich durch Birk beantwortet wurde. Der erneute Ausgleich durch das zweite Tor von Freiburgs Nummer sieben, kam durch einen Pressschalg zustande, genauso kurios das 3:2 durch Linke. Die Goalies waren bis Dato nur durch glückliche Tore zu bezwingen.
So blieb es beim Rückstand mit einem Treffer und das letzte Drittel begann genau nach den Vorstellungen der Gäste.
Zuerst konnte Patschull im Powerplay ausgleichen. Und in der 45. Minute gelang Kevin Robert mit einem Gewaltschuss die erstmalige Führung für die Freiburger, die in diesem Moment noch an den Play-offs schnuppern durften.
Doch der sogenannte Neckbreaker war dann eine Strafe gegen Christian Böcherer, über die man freilich diskutieren konnte, die aber den Gastgebern in die Karten spielte. Ein Traumpass von Hägele und Geiss musste nur noch einschieben (48.).
Nun kam bei den Beasts Hektik auf, was eigentlich nicht nötig gewesen wäre, immerhin stand es 4:4 und es waren noch mehr als zehn Minuten zu spielen. Doch die Gäste spielten nun volles Risiko und wurden mit zwei eiskalten Kontern bestraft. Zwei fast völlig identische Tore von Linke und Hägele nach 2-1 Situationen, die in dieser Form einfach vollkommen unnötig waren, besiegelten quasi die Niederlage. Zwar konnte Böcherer, der immer besser zurechtzukommen scheint noch das 6:5 herstellen, doch ein Empty-net-goal von Linke machte endgültig alle Hoffnungen zunichte, auch wenn der Schlußakkord nochmals Böcherer gehörte, der 11 Sekunden vor Schluss den Endstand erzielte.
Wie so oft in dieser Saison ernteten die Beasts nach einem Spiel gegen die Spitzenteams viel Lob, wieder konnten die gegen ein Top-3 Team lange mithalten, waren zeitweilig sogar die bessere Mannschaft, mussten aber schon wie gegen Augsburg und Köln ohne Punkte den Platz verlassen.
Festzuhalten bleibt aber, dass die fehlenden Punkte aus den Spielen in Atting, Kaarst oder Düsseldorf am Ende die entscheidenden waren, die zum Verpassen der Endrunde geführt haben, nun geht es am Samstag im letzten Saisonheimspiel gegen die Hotdogs Bräunlingen darum, die theoretische Flamme noch am Lodern zu halten und sich ordentlich von den eigenen Fans zu verabschieden, auch wenn man noch die Hoffnung hat, im Pokal, wo man ja im Halbfinale ist, ein Heimspiel zugelost zu bekommen.
 
 

Zufallsspieler

  • Schultis Tim
    Schultis, Tim
    #21
     
 
 
Script: 0.23 s
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