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26.07.2010, 18:05 Uhr - Pressesprecher

 

Perfektes Wochenende für die Beasts

Das Wochenende mit zwei Spielen binnen 19 Stunden begann für die Mannschaft von Trainer Michael Sedlak allerdings denkbar ungünstig. Nach drei Minuten lagen die Freiburger nämlich gegen die Badgers Spaichingen bereits mit 0:2 zurück, die Defensivabteilung, insbesondere Perin und Müller, hatte im Auftaktdrittel noch so seine Schwierigkeiten, in die Partie zu finden. So konnte Kauth den Ball schon in der ersten Minute irgendwie ins Tor befördern, nachdem Perin den Ball vertändelt hatte, beim zweiten Tor durch Butz, ließ sich Müller im kurzen Eck düpieren.
Doch die Beasts waren trotz des Rückstands nicht geschockt und spielten ruhig und konzentriert nach vorne. Mauderer in Überzahl, Kinderknecht und Böcherer konnten die Beasts bis zur 14. Minute erstmals in Führung gehen. Mittlerweile stand auch die Abwehr sattelfest, wenn auch noch ein Treffer die Bilanz störte. Stöhr hatte nach einem Bully Richtung Tor gezielt, vor dem Gehäuse wurde der Ball noch abgefälscht, Ausgleich Badgers. (15.)
Nach einer schönen Einzelleistung konnte sich dann Anton Bauer ebenfalls in die Schützenliste eintragen (16.), Luis Dischinger sorgte dann nach schöner Kombination über Böcherer, Mauderer und Linsenmeier sogar noch für das 5:3 (20.)
Im Mittelabschnitt ging bei den Gästen dann nicht mehr viel, die beste Chance hatte noch Schlenker, der mit einem Alleingang scheiterte, ansonsten bestimmten die Beasts das Geschehen. Mauderer (23.), Perin (28.) und Bauer (38.) schraubten das Ergebnis mit teilweise herrlich herausgespielten Treffern auf 8:3. Hinten hielt man sich insgesamt 36 Minuten schadlos, auch im letzten Drittel ging es erst einmal nur in eine Richtung. Kinderknecht (42.), Dischinger (46.) und Böcherer (47.) stellten auf 11:3 ehe sich einige Nachlässigkeiten einschlichen und den Gästen noch zwei Ehrentreffer ermöglichten (Kauth 51. und Butz 53.). Der starke Timo Linsenmeier krönte seine Leistung dann noch mit dem finalen Tor zum 12:5 Endstand (60.)
Badgers Coach Richard Trojan entschuldigte sich hinterher für die "peinliche" Leistung seiner Mannschaft. Sie trafen allerdings auch auf eine spielfreudige Sedlak-Truppe, die besonders in den letzten 40 Minuten noch einige Chancen auf ein noch höheres Ergebnis liegen ließ, sich aber auch aufgrund des anstehenden Pokalknüllers nicht mehr vollkommen verausgaben wollte.

Denn nur knappe 18 Stunden später erwarteten die Beasts den Ligarivalen Uedesheim Chiefs zum Pokal-Viertelfinale. Noch vor zwei Wochen hatten die Rheinländer in Freiburg mit 10:4 den kürzeren gezogen und brannten auf Revanche, waren sie diesmal auch mit personell besserer Besetzung angereist, Nationalspieler Komor stand beispielsweise wieder zur Verfügung und sollte Coach Elesen mehr Sicherheit im Spielaufbau verleihen.
Dies gelang den Chiefs allerdings nur bedingt. Freiburg bestimmte das Spiel vom Auftaktbully weg, stand defensiv stabil und konnte Goalie Derigs häufig in Bedrängnis bringen. Nach vier Minuten legte Kinderknecht für Bauer auf und der "Traumsturm" der Beasts hatte das 1:0 erzielt. Dass es nicht lange dabei blieb, lag an Benny Meschke, der im Nachschuss den Ausgleich markierte, hier sah Torwart Müller noch unglücklich aus, schwang sich dann aber im Spielverlauf zu einer souveränen Leistung auf. Nachdem Perin (12.) und Mauderer (17. im Powerplay) vorne eine 3:1 Führung herausschossen, stellten die Beasts allerdings hinten etwas zu früh das Spielen ein, Mörsch traf mit der Schlusssirene völlig frei nur den Pfosten.

Im Mitteldrittel zeigten die Gastgeber fast perfektes Hockey, ließen die Chiefs nur selten vors Tor kommen, besonders der dritte Block mit den jungen Spitz, Schultis und Dischinger, angeführt von Manuel Kunz machte seine Sache sehr gut. Doch bis auf einen von Müller verursachten Penalty, den er aber auch entschärfen konnte, passierte bis zur 34. Minute nicht viel.
Ein Chiefs-Powerplay verpuffte dank toller Defensivarbeit recht wirkungslos. Dann aber ging die Ketchupflasche auf: Bauer tanzte in Überzahl ganz Uedesheim schwindelig und schloss beherzt ab (35.). Die Chiefs reagierten mit wütenden Angriffen, die aber nur selten wirklich durchdacht waren. Meist schoss Komor aus der Distanz und der Rest war die Pure Hoffnung. Die beste Chance hatte Thürmann der aber am starken Müller mit gleich zwei Schüssen aus kürzester Distanz scheiterte. Die Beasts fingen sich aber recht bald wieder und eine Minute vor Ende des zweiten Abschnitts erhöhte Robert auf 5:1, was Elesen dazu veranlasste, den Towart zu wechseln, Derigs war quasi weichgekocht worden. Doch sein Nachfolger Baumgarth wurde schon nach elf Sekunden kalt erwischt nachdem Bauer einen tollen Querpass von Kinderknecht durch die Beine zum 6:1 nutzte. Clemens konnte dann einen Konter eiskalt abschließen (44.) Ketter antwortete mit einem tollen Solo per Rückhand in den Winkel (47.) In Überzahl erzielte Clemens dann noch das 7:3, doch mit einem Doppelschlag in der 51. Minute machten Dischinger nach Traumpass von Mauderer und Patrick Spitz endgültig alles klar. Das alles in 5-minütiger Überzahl, denn Stephan Kreuzmann hatte in der 50. Minute noch für den unrühmlichen Höhepunkt der Partie gesorgt und Böcherer mit einem Stockcheck ins Gesicht niedergestreckt und dafür völlig zu Recht die rote Karte gesehen. Böcherer spielte das ganze Wochenende sehr stark und war Kreuzmann in dieser Situation einfach deutlich überlegen und luchste Kreuzmann mehrfach den Ball ab, was dieser dann leider nur mit einer mehr als unnötigen Aktion zu ahnden wusste. Den zehnten Treffer erzielte dann Daniel Ketter. Die beiden Chiefs-Tore (54. + 56.) hatte sich Kapitän Mörsch redlich verdient, war er doch noch der emsigste der Gäste und zuvor noch mehrfach aussichtsreich gescheitert. Die Beasts sind damit zum zweiten Mal in Folge im Semifinale um den Deutschen Pokal und hoffen nun natürlich auf ein Heimspiel in der Vorschlussrunde, die vorraussichtlich am 18./19. September stattfindet.
In der Bundesliga geht es allerdings schon am kommenden Samstag (19 Uhr, Jahnhalle) weiter, wenn der amtierende Pokalsieger TV Augsburg, der sich ebenfalls für das Halbfinale im Pokal qualifiziert hat (12:5 in Schwabwünchen) in Freiburg zu Gast sein wird. Durch den Sieg gegen Spaichingen haben die Beasts weiterhin eine Chance auf die Endrunde, dazu sollte aber nach Möglichkeit gegen Augsburg nicht verloren werden.

 
 

Zufallsspieler

  • Schultis Marco
    Schultis, Marco
    #93
     
 
 
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