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12.07.2010, 10:49 Uhr - Pressesprecher

 

Matchball abgewehrt

Mit einem verdienten 10:4 (4:2;3:1;3:1) über die Uedesheim Chiefs bleibt den Breisgau Beasts weiterhin die Hoffnung auf die erstmalige Teilnahme an den Play-offs.
 
Bei noch ausstehenden sechs Partien, davon vier in eigener Halle, benötigen die Beasts 5 Siege, um aus eigener Kraft noch den Sprung in die Endrunde zu schaffen. Ein Sieg in Uedesheim muss allerdings unbedingt dabei sein.
Doch vor die Arithmetik hat der Skaterhockey-Gott den Schweiß gesetzt und dieser floss am Samstag bei beiden Teams in Strömen. Die ersatzgeschwächten Gäste waren vor der Partie natürlich darauf aus, nicht zu viel Kraft zu vergeuden, um die drei Reihen der Gastgeber nicht frühzeitig auf die Siegerstraße zu bringen. Doch genau dieser Plan ging nicht auf, Luis Dischinger, der eine starke Leistung bot sorgte bereits in der 2. Minute für die Führung, indem er Oli Derigs im Tor der Chiefs über die Fanghand verlud.
Nur knappe zwei Zeigerumdrehungen später spielte Ketter Stehle frei, der Derigs keine Chance ließ. Danach verflachte das Spiel zusehends, die Beasts versuchten, das Geschehen zu kontrollieren, was ihnen aber nur mäßig gelang, Meschke traf in der 7. Minute zum Anschluss.
Nun bekamen die Chiefs Oberwasser, konnten aber teils hochkarätige Chancen nicht nutzen, so scheiterten Thürmann und Clemens aus aussichtsreicher Position an Goalie Müller. Auf der anderen Seite machte es Kinderknecht besser, der nach einem eigenen Powerplay auf Zuspiel von Perin auf 3:1 erhöhte (12.). Ein kollektiver Blackout ließ dann Clemens alleine aufs Beasts-Gehäuse zu stürmen, der gekonnt verwandelte (18.).
Ein ganz wichtiges Tor erzielte dann Benny Stehle, der Sekunden vor Drittelende fast von der eigenen Torlinie seine Kameraden vor des Gegners Tor beorderte, einfach mal abzog, Tobi Kunz im richtigen Moment die Sicht Derigs´ behinderte, 4:2!
Mit nachlassenden Kräften wurde das Spiel auch etwas ruppiger, der Stock wurde nun des Öfteren als Hilfsmittel im Zweikampf benutzt, was die Referees konsequent ahndeten. Da die Chiefs läuferisch freilich das leicht schwächere Team waren, wanderten sie auch häufiger auf das Sünderbänkchen – das Wort Kühlbox verbot sich an diesem Tag – das erste Powerplay im Spiel hatten allerdings die Gäste. Im Mittelabschnitt durften sich zuerst die Beasts mit einem Mann mehr versuchen, spielten aber zu umständlich, Stehle musste bei einem Konter dann sogar mit unerlaubten Mitteln helfen, so dass die Chiefs nun Überzahl hatten. Doch die Beasts spielten gut in Unterzahl und die wenigen Chancen vereitelte dann Müller. Besonders Perin und Dischinger waren in der Defensive stark verbessert. Als dann Mörsch auf der Bank saß, konnte Tobi Kunz nach feinem Pass von Ketter den Bann brechen. (28.) Das Tor von Christian Böcherer, sein erster Ligatreffer in dieser Spielzeit, nach feiner Kombination war dann genug für Derigs, der seinen Kasten zu Gunsten von Marc Baumgarth verließ. (30.) Der bekam auch gleich genug Gelegenheiten, sich auszuzeichnen, die Freiburger verpassten in dieser Phase die frühzeitige Entscheidung und wie so oft klingelte es dann hinten: 2-1 Situation für die Gäste, Thürmann mit schönem Querpass auf Clemens, Stehle und Müller machtlos, 3:6 aus Sicht der Gäste.(35.) In der Folge bekamen die Chiefs sogar die Chance, endgültig ins Spiel zurück zu finden, doch sie ließen ein weiteres Powerplay ungenutzt, hatten durch Mörsch zwischenzeitlich noch eine Riesengelegenheit mit einem Alleingang, fand seinen Meister aber im Beasts-Keeper. Die Schlussphase geriet dann etwas hektisch, die Gäste suchten den Schuldigen in den Männern in schwarz und weiß und holten sich teils unnötige Strafen ab. Eine davon nutzte Kunz dann zur Vorentscheidung (39.)  

Dass im letzten Abschnitt nichts mehr anbrannte, lag zum einen an Nico Hegewald, der im Schlussdrittel das Tor hütete und sogar einen Penalty von Mörsch abwehren konnte. Zum Anderen spielten die Beasts aber konsequent weiter und ließen die Chiefs nicht wieder zurück in die Partie. So erzielte Mörsch zwar doch noch seinen Treffer, doch zwei Mal Kevin Robert und Kinderknecht machten den Deckel drauf. Zum Schluss ließen die Gäste ihrem Frust gegenüber den Referees freien Lauf und sorgten in den letzten zwei Minuten für Überfüllung auf der Strafbank. „Die haben sehr einseitig gepfiffen“ war von Chiefs-Teammanager Lehmann zu hören. Dazu sollte man sehen, das es schon sechs Mal im Uedesheimer Kasten geklingelt hatte, als die Strafenbilanz gerade mal 3:1 für die Gäste zeigte. Nicht unbedingt ein Indiz dafür, dass die freilich sehr kleinlich pfeifenden Unparteiischen das Spiel entschieden hätten. Das wollte dann auch niemand der Gäste verhehlen: „Freiburg hat unsere Fehler heute eiskalt ausgenutzt“, so Lehmann. Bei den Beasts überwog natürlich die Freude: „Das war sicher eine unserer besten Saisonleistungen“, so Trainer Sedlak, der aber auch weiß, dass der Sieg nur Wert hat, wenn am Samstag gegen den Deutschen Meister aus Köln nachgelegt wird.

 


 

 

 
 

Zufallsspieler

  • Böcherer Christian
    Böcherer, Christian
    #71
     
 
 
Script: 0.21 s
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