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05.05.2010, 12:34 Uhr - Pressesprecher

 

Beasts Lazarett startet gegen Schwabmünchen in Heimspielsaison

Wenig optimal – blumig formuliert – sind weiterhin die Rahmenbedingungen für die Jungs auf acht Rollen. „Eine Bundesligamannschaft, die abends um 22 Uhr trainiert, wird man in ganz Deutschland nicht finden“, so Sedlak, der im Frühjahr seinen Trainerschein gemacht hat.

 

Unter diesen Umständen ist das nunmehr 5. Jahr Erstligazugehörigkeit fast schon eine Sensation. Nach zehn Jahren Skaterhockey in Freiburg mit inzwischen zwei Vereinen in der Stadt, sollte sich die Stadt sicherlich bald einmal überlegen ob man diesen Sport weiterhin so stiefmütterlich behandelt.

 

Die Hiobsbotschaften für Beasts-Trainer Michael Sedlak reißen dieser Tage auch personell  nicht ab.

Alexander Kinderknecht, der letzte Saison mit 43 Punkten aus 16 Partien mit Abstand bester Stürmer der Beasts war, fällt mit einem doppelten Meniskusriss mindestens zwei Monate aus.

Nach Philipp Perin (Brustmuskelabriss), Andy Mauderer (Schulter) und Patrick Patschull (Hand) der vierte langfristige Ausfall für die Freiburger Skaterhockeycracks.

 

Einen kompletten Block mit Leistungsträgern zu ersetzen, kann sich keine Bundesligamannschaft leisten. So müssen die Beasts in dieser Spielzeit wohl kleinere Brötchen backen, in die sie eigentlich als Playoff-Aspirant starten wollten, nun aber erstmal zusehen müssen, frühzeitig genügend Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln.

Die Chance also für Spieler wie z.B. Luis Dischinger, der in dieser Saison erstmals zur Startformation gehörte und seine Sache in den ersten Spielen schon sehr gut erledigte. Das ein oder andere Eigengewächs könnte dem Stürmer (7 Punkte aus 3 Spielen) nachfolgen.

 

Als Neuzugänge stehen Sedlak Anton Bauer (Bahlingen) und Marc Keller (Willich) zur Verfügung, während Torben Godenschwegen seine Inline-Skates an den Nagel gehängt hat.

Das Team ist also im Grunde eingespielt und hat in der letzte Spielzeit auch gezeigt, dass es in Puncto Disziplin gelernt hat, zweitfairste Mannschaft der Liga zu sein, war in der Historie der Beasts ein Novum.

 

Eine Prognose für das am Samstag, 19 Uhr, in der Jahnhalle in Zähringen stattfindende erste Heimspiel fällt entsprechend schwer. Mit dem TSV Schwabmünchen kommt die offensivstärkste Mannschaft der Liga nach Freiburg, was die Aufgabe für die dezimierte Defensive um Nationalverteidiger Kevin Robert nicht leichter macht.

 

Doch die Beasts haben in der Vergangenheit schon oft bewiesen, dass Sie in der Lage sind, den großen ein Bein zu stellen. Vergangene Saison gewann man den direkten Vergleich gegen die Mammuts sogar, als man auswärts gewann und zu Hause knapp unterlag.

 

Am Ende verpassten die Beasts die Endrunde nur um einen Punkt, gerade deshalb hatten Sie sich für 2010 viel vorgenommen, doch das Verletzungspech ließ einen vernünftigen Saisonstart nicht zu und so steht aus vier Spielen erst ein Punkt zu Buche.

Doch das Team zeigt sich trotz der Umstände hoch motiviert und wird versuchen, den Mammuts den Stoßzahn zu ziehen.

 

Vor dem Spiel der 1. Herren gibt es in der Regionalliga noch ein Derby zu begutachten, die 2. Vertretung der Beasts tritt dabei um 16 Uhr gegen Nimburg an.

 
 

Zufallsspieler

  • Schultis Nikolai
    Schultis, Nikolai
    #61
     
 
 
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