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26.04.2010, 10:14 Uhr - Pressesprecher

 

Schwaches zweites Drittel bringt Beasts um verdienten Lohn

Gute Gesamtleistung wird nicht belohnt, Breisgau Beasts verlieren mit 3:7 (2:1, 0:4, 1:3) in Augsburg und bleiben vorerst Vorletzter.

Erstmals in dieser Spielzeit konnte Trainer Michael Sedlak auf drei Blöcke zurückgreifen, so stießen Ketter, Stehle und Mathis wieder zum Team, erstmals im Beasts-Trikot lief Anton Bauer auf.
Die Freiburger kamen gut in die Partie, checkten konsequent vor und ließen die Gastgeber nicht zur Entfaltung kommen, die Fuggerstädter zeigten sich überrascht von der Stärke der Gäste. Logische Folge somit das 0:1 durch Benjamin Stehle, der sich  in Überzahl in der eigenen Zone den Ball holte und den Verkehr vor Torwart Fuchs nutzte und aus der Distanz traf.

Die Hausherren waren nun verunsichert, viel lief nicht zusammen, im Gegenteil: Kinderknecht traf nach Vorarbeit Bauers sogar zum 2:0 für die Freiburger. (8.Min.)
Freiburg spielte nun etwas vorsichtiger, was der überragende Fettinger nutzte um eine Unachtsamkeit im Angriff der Beasts zu bestrafen und Gläsel auf die Reise zu schicken, der den Anschluß herstellte. Kurz darauf hatte der TVA sogar die Chance in Überzahl, den Ausgleich zu erzielen, scheiterte aber mehrmals an Müller und dem guten Penaltykilling der Gäste.

So ging es mit 2:1 in die Pause aus welcher die Beasts wieder besser kamen. Gleich zu Beginn hatte Kinderknecht eine Riesengelegenheit, doch Fuchs blieb Sieger. Kurz darauf hatte Stehle die Chance auf 3:1 zu erhöhen, zielte aber neben das Gehäuse. In der 25. Minute hätten die Beasts die Chance auf ein zweiminütiges Powerplay gehabt nahmen sich aber die Chance gleich wieder, denn Kinderknecht wanderte ebenfalls auf die Bank. Zu ihm gesellte sich vierzig Sekunden später auch Bauer, 3-2 Überzahl für Augsburg. Unzählige Schüsse feuerten die Hausherren ab, und just in dem Moment, als die Augsburger Strafe abgelaufen war, konnte Nies im dritten Nachschuss den Ausgleich markieren. Dies bedeutete weiterhin Unterzahl, weiter Dauerfeuer auf das Tor von Müller, der einige Glanztaten zeigte, gegen einen Nachschuss von Fettinger letztlich aber machtlos war.
Die Beasts reagierten mit wütenden Angriffen und spielten nun etwas kopflos. Bei Augsburger Ballbesitz ließen sich die Beasts aber einfach zu weit hinten rein drücken, gaben den Hausherren zu viel Fläche zum kombinieren und diesen Platz nutzten sie natürlich. Gläsel und Sponagl konnten ein Break auf Ketter fahren, der den Querpass nicht zu fassen bekam und Sponagl netzte bequem ein.
Doch es kam noch schlimmer: Augsburg machte nun mächtig Druck, die Beasts hatten kaum noch Luft zum Atmen und spielten ein wenig ängstlich, so hatte Fettinger in der 39. Minute genug Platz um das Tohuwabohu vor dem Tor für einen schönen Treffer ins Kreuzeck zu nutzen.
Somit war aus einer Führung ein schier unaufholbarer Rückstand geworden, doch die Beasts zeigten sich im Schlussabschnitt wieder deutlich konzentrierter. Mit zunehemender Spieldauer rückten die Torhüter in den Mittelpunkt, besonders Müller konnte sich über mangelnde Beschäftigung nicht beklagen, warfen die Beasts nun doch langsam alles nach vorne.

Anfänglich wurden die Bemühungen nicht belohnt, bis Kinderknecht auf Zuspiel von Robert das 3:5 markierte. (47.) Spätestens jetzt war das Spiel wieder offen, es ging rauf und runter, es hatte sich ein echtes Spitzenspiel auf hohem Bundesliganiveau entwickelt.
Genau in die Druckphase der Gäste mischten sich zwei diskutable Strafen gegen Bauer und Wilnauer der sonst sehr gut pfeifenden Referees Gigler und Kruppe. 4-2 Powerplay für die Hausherren und die Chance zur Entscheidung. Doch wieder funktionierte das Unterzahlspiel der Beasts in Person von Ketter und Stehle sehr gut und hinter den Verteidigern wuchs Müller über sich hinaus, konnte eine todsichere Chance von Kozlovsky mit einer spektakulären Parade vereiteln und hielt seine Farben auch sonst weiter im Spiel.

Wieder komplett, übernahmen die Freiburger wieder das Kommando und hatten mehrere Möglichkeiten zum Anschluss, doch ausser zwei Pfostentreffern und weiterer ausgelassener Chancen sprang nichts heraus. In der 55. Minute kam es dann knüppeldick, Fettinger stahl sich davon und netzte trocken unten links ein, die Entscheidung.

Zwar drückten die Gäste weiter auf einen Treffer, hatten sogar noch zwei Minuten Powerplay, nahmen am Schluss auch noch Müller vom Feld, doch es half nichts, Gläsel sorgte eine Sekunde vor Schluß sogar noch für das 7:3 ins verwaiste Gehäuse.

Insgesamt war es die bisher beste Saisonleistung der Freiburger, die sich allerdings den Vorwurf gefallen lassen müssen, im zweiten Drittel zu nachlässig gewesen zu sein und somit die Chance auf einen verdienten Punkt frühzeitig verschenkten.
Nun geht es nächstes Wochenende zum Pokalspiel nach Düsseldorf, bevor am 8. Mai der Heimspielauftakt gegen Schwabmünchen wartet.
 
 

Zufallsspieler

  • Böcherer Christian
    Böcherer, Christian
    #71
     
 
 
Script: 0.24 s
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