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30.03.2010, 17:04 Uhr - Pressesprecher

 

Immerhin ein Punkt

Mit einem 7:7 (3:3;2:0;2:4) trennten sich die Hotdogs Bräunlingen und die Breisgau Beasts am Sonntag in der Sporthalle in Bräunlingen.

Der Freiburger Rumpfkader wurde nun auch noch von der Grippe heimgesucht, die von den sowieso schon wenigen Spielern nochmals Opfer suchte, so dass Kinderknecht Kunz und Robert angeschlagen ins Spiel gingen, Müller sogar gar nicht spielen konnte.

Doch die Beasts schockten die Hausherren zunächst: Schon nach 63 Sekunden traf Kinderknecht zur Führung für die Gäste. Bis zur achten Minute, als die Beasts in Unterzahl gar auf 2:0 erhöhten (Dischinger) und Hutmacher im gleichen Powerplay verkürzte, war es ein flüssiges Spiel, nicht unbedingt auf Erstliganiveau, dazu fehlten den Gastgebern die spielerischen, den Beasts dagegen die läuferischen Mittel, aber immerhin war es flüssig. Doch dann begannen die Referees, Hauptsächlich der Zweibrücker Malek, die Partie an sich zu reißen. Sie verhängten insegsamt elf Strafen in den folgenden 12 Minuten, was dazu führte, dass der Spielfluß jäh unterbrochen wurde. Die Strafen lösten fragende Gesicheter auf beiden Seiten aus und sorgten mitunter dafür, dass die Hotdogs sogar mit einem Mann weniger spielten als eigentlich erlaubt gewesen wäre, so sehr hatten Schiedsrichter, Zeitnahme und dadurch Coach Bührer den Überblick verloren.
Die Annahme, anhand der verhängten Strafen auf ein überhartes Spiel zu schließen, konnte man nicht bestätigen. Sicherlich versuchten die Gastgeber, den Beasts den Schneid abzukaufen, fuhren die Checks zu Ende, doch unfair war die Partie eigentlich zu keiner Zeit, denn die Freiburger wussten sich zu wehren, ohne mit unlauteren Mitteln zu arbeiten.
Die ständigen Special-Teams spielten aber letztendlich den Dogs in die Karten, die dadruch ihre körperliche Überlegenheit an diesem Tag ausspielen konnten. So schafften sie bis zur ersten Pause den Ausgleich - zwei Mal traf Bernstorff beim zwischenzeitlichen 2:3 von Kinderknecht - und konnten im zweiten Abschnitt sogar auf 5:3 davon ziehen.
In diesem Drittel hatten die Beasts zwar weiterhin ein optisches Übergewicht, doch die Hunde kämpften um jeden Zentimeter und hatten mit Christian Uhde einen starken Rückhalt, der besonders im zweiten Drittel ein paar glänzende Gelegenheiten zunichte machte.
Gerig scheiterte gleich zweimal, Dischinger zielte vorbei und Kinderknecht übersah den völlig frei stehenden Robert, dies waren nur die hochkarätigsten Möglichkeiten, die die Beasts ausließen.
Etwas besser machten es die Gastgeber, die durch Ziegler und Demitter in Führung gingen. In Überzahl gelang ihnen fast noch der sechste Treffer, doch Hegewald stand seinem Gegenüber in Nichts nach und vereitelte mehrfach glänzend.

Im Schlußabschnitt zeigte Luis Dischinger Nehmerqualitäten, Kinderknecht hatte ihm mit voller Wucht an den Oberkörper geschossen, doch Schmerzen kannte der junge Stürmer erst, nachdem er den Abpraller selbst verwertet hatte (41.)
Die fast schon komischste Szene des Tages fand dann vor dem Bräunlinger Tor statt, während die Beasts im Powerplay spielten und Kevin Robert, vor dem Tor stehend von einem Bräunlinger Akteur gecheckt wurde, was an sich nicht unbedingt eine Strafe hätte geben müssen, war doch etwas Verkehr vor dem Gehäuse. Doch als Malek für diese Aktion eine Strafe aussprach, waren sich alle Beteiligten sicher, dass es einen Hotdog treffen würde, die folgende 5 (!) Minuten Strafe für Robert, wegen Crosscheck ausgesprochen, war noch nicht genug des Slapsticks, Malek ließ es sich auch nicht nehmen noch theatralisch eine zweiminütige Bankstrafe gegen die Beasts zu verhängen, die man so sicherlich geben kann, denn die Proteste von der Gästebank waren sicherlich nicht jugendfrei.
Freiburg überstand diese Phase mit nur einem Gegentor, (Hutmacher) zum einen, weil Hegewald eine Spitzenleistung ablieferte und auch weil die Beasts nun endgültig den Kampf angenommen hatten. So überstanden sie auch eine weiter Unterzahl schadlos und konnten durch Dominik Wilnauers mächtigen Hammer zum 5:6 verkürzen. Nur eine Zeigerumdrehung später verwandelte Thorsten Sonner humorlos eine Vorlage von Gerig zum Ausgleich. Nun war es endgültig ein dramatisches Derby geworden. Die Beasts überstanden ein weiteres Unterzahlspiel doch in der 57. Minute wanderte Wilnauer nochmals auf die Bank, was Moritz zur Führung nutzen konnte. Zwei Minuten waren noch zu spielen. Nun schienen die Referees bemerkt zu haben, dass man das so nicht stehen lassen konnte, und gaben den Beasts noch einmal die Möglichkeit Überzahl zu spielen. Eine Minute vor Schluß besorgte Kinderknecht den verdienten Ausgleich, der hinter dem Tor stehende Schiedsrichter Kruppe, der die wesentlich bessere Sicht auf die Torlinie hatte, zeigte das Tor an, die Freiburger feierten ihren Torschützen, doch Malek überstimmte seinen Kollegen.
Was Kevin Robert nicht daran hinderte, 32 Sekunden vor Schluß trotzdem den diesmal gültigen Ausgleich zu erzielen. Dabei blieb es dann auch und abschließend kann man von einem verdienten Remis sprechen, denn die Hotdogs hatten sich den Punkt aufgrund Ihrer aufopferungsvollen Spielweise redlich erkämpft, doch für die Beasts wäre sicher noch etwas mehr drin gewesen, wenn man die ein oder andere Situation etwas souveräner gelöst hätte.

Nun können die Beasts die Zeit für sich arbeiten lassen, die Spieler können gesunden, bis Ende April das nächste Auswärtsspiel in Augsburg auf dem Programm steht. Dann allerdings wird Trainer Sedlak - hoffentlich - wieder auf drei komplette Blöcke zurückgreifen können.

Unterdessen hat in der vergangenen Woche die Auslosung für die 2. Pokalrunde stattgefunden in der die Beasts in den Wettbewerb einsteigen und wie bereits im letzten Jahr am ersten Maiwochenende nach Düsseldorf reisen, Gegner diesmal sind allerdings nicht die Rams sondern der Stadtrivale, die Bullskater, ein Traditionsverein, mit dem man sich zuletzt 2004 gemessen hat, als beide Teams noch in der 2. Bundesliga aktiv waren. Mittlerweile spielen die Bullskater in der Regionalliga, sind dort aber ein Spitzenteam und haben mit Ingo Caspary einen alten Bekannten in ihren Reihen, der zu alten Bullskater und Uedesheimer Zeiten ein Führungsspieler in der Bundesliga war und nun beständig drei Punkte pro Spiel macht. Leicht wird diese Aufgabe also sicher nicht. Der genaue Termin dieser Partie wird noch bekannt gegeben.
 
 

Zufallsspieler

  • Schultis Nikolai
    Schultis, Nikolai
    #61
     
 
 
Script: 0.23 s
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