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13.07.2009, 15:05 Uhr - Pressesprecher

 

Bericht vom Wochenende

 

Die Breisgau Beasts haben am Wochenende das Halbfinale im ISHD-Pokal erreicht und auch gegen Schwabmünchen im Bundesligaspiel eine gute Leistung gezeigt, dort aber nichts Zählbares mitnehmen können.


 

Unter dem Strich überwog am Sonntag Nachmittag die Freude über den bisher größten Erfolg der Vereinsgeschichte, das Erreichen des Halbfinals im Pokal war den Beasts bis dato noch nie gelungen, mit dem 14:4 (3:2;3:2;8:0) gelang dies gegen den Ahauser SV sogar recht deutlich, wenn dieser auch erst im letzten Drittel endgültig eingetütet werden konnte.

Der Wermutstropfen gut zwanzig Stunden zuvor trübte den Gesamteindruck dann doch ein bisschen, denn gegen den TSV Schwabmünchen konnte man trotz eines furiosen Schlussdrittels keine Punkte einfahren. So behielt der Favorit knapp mit 5:6 (1:2; 2:3; 2:1) die Oberhand auch wenn beide Teams wohl zwei Punkte verdient gehabt hätten.


 

In der Partie gegen den Tabellenzweiten standen die Vorzeichen auf eine torreiche Partie, ging doch das Hinspiel noch mit 14:11 an die Beasts, doch diesmal stand auf Seiten der Gäste Markus Keller im Kasten, der gleich zu Beginn einen Alleingang von Tobias Kunz mit der Fanghand entschärfte. Man merkte den Freiburgern an, dass sie wohl wussten, dass es diesmal mit dem Tore schießen nicht so einfach werden würde, und so entwickelte sich auch eine für die beiden Teams untypische Partie. Den ersten Treffer erzielte dann in der 6. Minute Matthias Aßner, der sich hinter den Verteidigern davongestohlen hatte und von Simon Arzt mustergültig bedient wurde.

Die erste Unterzahlsituation überstanden die Beasts schadlos und erarbeiteten sich nach und nach mehr Spielanteile, kamen aber noch nicht am starken Keller vorbei. Sein Gegenüber Müller konnte sich gleich mehrfach gegen Linke und Hägele auszeichnen. Im Powerplay traf dann aber Simon Arzt mit einem trockenen Schuss zum 2:0. (14.)

Wie es gehen kann, zeigte dann Sven Gerig kurz vor Ende des Drittels, der nach Vorarbeit von Bianchi den Ball einfach mal aufs Tor brachte und Keller erstmals überwinden konnte.

Im Mittelabschnitt wurden die Beasts langsam stärker, doch versäumten sie es insgesamt, den Druck hoch zu halten. Schwabmünchen nahm immer wieder geschickt das Tempo aus der Partie und sorgte so für die nötigen Verschnaufpausen.

In der 26. Minute fand dann aber doch einmal der Ball den Weg ins Gehäuse der Mammuts, Andy Mauderer war der Torschütze. Direkt im Gegenzug konnte Aßner aber den alten Abstand wieder herstellen und als in Freiburger Überzahl Hägele auf und davon gehen konnte stand es plötzlich 4:2 für die Gäste. Doch die Gastgeber gaben nicht klein bei, kamen durch Kinderknecht wieder heran und hatten mehrfach den Ausgleich auf dem Schläger, doch nun überboten sich auch die Torhüter gegenseitig und hatten bei je zwei Pfostentreffern auch ein wenig Glück.

Dem schussgewaltigen Simon Arzt war es dann vorbehalten, für das letzte Tor in diesem Abschnitt zu sorgen. Erneut traf er in Überzahl. Als eben jener die Beasts zu Beginn des Schlussdrittels – wieder im Powerplay – zum 3:6 „verarztet“ hatte, sah es nicht so aus, als ginge da noch etwas bei den Hausherren, zu ideenlos und vor dem Tor zu verspielt waren die Aktionen der Beasts, doch als Kevin Robert in Überzahl das 4:6 markieren konnte, kamen die Gäste noch einmal gewaltig ins Schwimmen. Die Kulisse kam nun auch ins Spiel, feuerte das Team lautstark an und die Beasts machten Druck, erspielten sich Chance um Chance und zeigten das Hockey, das auch in den ersten 40 Minuten von Nöten gewesen wäre. Genau 120 Sekunden vor Schluss konnte Mauderer das viel umjubelte 5:6 erzielen, schön freigespielt von Topscorer Alexander Kinderknecht.

Nun galt es, alles auf eine Karte zu setzen, Auszeit Freiburg, und nach gewonnenem Bully ging Müller zugunsten eines fünften Feldspielers vom Feld. Die Gäste hofften auf die Uhr und die Beasts versuchten alles und fünf Sekunden vor dem Ende hätte Patrick Patschull fast für den Ausgleich gesorgt, doch die Latte rettete für den geschlagenen Keller. Ein dramatisches Ende für eine Partie, die zu den besten gehörte, die man wohl je in der Jahnhalle gesehen hat, darin waren sich alle Beobachter einig, und nach der beide Keeper zu den Spielern des Tages gewählt wurden. Auf Freiburger Seite verdiente sich neben den Torschützen vor allem Daniel Ketter Bestnoten, während Simon Arzt auf Seiten der Mammuts über jeden Zweifel erhaben war.


 

Mit schweren Beinen ging es dann nur knapp 16 Stunden später schon weiter für die Mannen von Neucoach Michael Sedlak.

Gegen Ahaus standen die Vorzeichen etwas anders: Die Beasts gingen als Favorit in diese Partie und mussten erst einmal versuchen, die Müdigkeit aus den vom Vortag geschundenen Körpern zu bekommen. Und siehe da, nach knapp elf Minuten führten die Gäste, mit einer sehr jungen Mannschaft angereist, mit 2:1. Robert hatte die Beasts in Führung gebracht, Wortmann in Überzahl ausgeglichen. Schlettert traf dann mit einem abgefälschten Schuss zur überraschenden Führung.

Doch bis zur ersten Pause konnten Robert und Kinderknecht mit platzierten Schüssen die Verhältnisse wieder etwas gerade rücken. Die Beasts waren die aktivere Mannschaft, vergaßen aber zu häufig, den Ball in Richtung Tor zu bringen. Anders im Mitteldrittel, dort konnten Mathis, Mauderer und Godenschwegen bis zur 31. Minute auf 6:2 erhöhen. Diese vermeintlich beruhigende Führung ließ dann gegen Ende des Abschnitts den Schlendrian ins Team zurückkehren. Plötzlich klappte das Forechecking und auch Arbeit in der eigenen Hälfte nicht mehr so gut und so kamen die Gäste zu eineigen hochkarätigen Chancen von denen sie dann auch zwei nutzen konnten. (S. Schlettert, Gunawan, 36. + 40.)


 

Im Schlussdrittel löste dann Nico Hegewald im Tor Müller ab und ließ bei den seltenen Vorstößen der Gäste mit einer sehr souveränen Leistung keinen Gegentreffer mehr zu. Und vorne? Da ging nach drei Minuten die Post ab. Godenschwegen eröffnete das Schützenfest mit einem herrlichen Kabinettstückchen. Mathis traf nur Sekunden später zum 8:4, legte noch in der gleichen Minute für Kunz auf, der damit auch die „Seuche“ vom Schläger hatte. Zwei Mal Kinderknecht und Mauderer stellten dann noch bis zur 48 Minute auf 12:4. Ab dann hatte man wohl Erbarmen mit dem bemitleidenswerten Goalie Kemper. Kinderknecht und Robert sorgten bis zur Schlusssirene für den Endstand.


 

Die Beasts haben damit erstmals den Sprung unter die letzten vier Teams im Deutschen Pokalwettbewerb geschafft. Die nächsten Aufgaben warten aber schon am kommenden Wochenende. Während es am Samstag nach Iserlohn geht, wo man bei den Samurai aus dem Hinspiel noch einiges gutzumachen hat, muss man am Sonntag zu den wiedererstarkten Uedesheim Chiefs, die ihre letzten drei Spiele allesamt siegreich gestalten konnten. Sollte in wenigstens einem der beiden Matches etwas für die Freibuger herausspringen sollte der vorzeitige Klassenerhalt in trockenen Tüchern sein.

 
 

Zufallsspieler

  • Schultis Nikolai
    Schultis, Nikolai
    #61
     
 
 
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