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23.06.2009, 10:47 Uhr - Pressesprecher

 

Das Team mit den zwei Gesichtern

 

 


 

Die Breisgau Beasts gewinnen gegen Uedesheim mit 6:3 (2:0;2:2;2:1) und schaffen damit einen großen Befreiungsschlag in der Tabelle.


 

Unter der Woche hatte Michael Sedlak das Training übernommen, während Ulf Schlüter sich wieder mehr ins zweite Glied zurückzog und sich nun wieder vornehmlich um die Torhüter kümmert.

Die Trainer griffen auch gleich durch, ließen mit Stehle, Godenschwegen und Gerig gleich drei Stammspieler draußen, zudem fehlte Ketter kurzfristig. So kamen im dritten Block die jungen Dischinger, Schultis und Schlüter zum Einsatz, die ihre Aufgabe an der Seite von Kapitän Geldreich mehr als bravourös erledigten. Eine weitere Neuerung stellten die Sturmformationen dar, so bildeten Kunz und Mathis sowie Kinderknecht und Mauderer die beiden ersten Angriffe.

Gabriel Bianchi konnte nach seiner Verletzung zum ersten Mal wieder mitwirken und verlieh der bisweilen löchrigen Hintermannschaft die nötige Stabilität.

Die erste große Torchance hatten jedoch die Gäste, in Überzahl kam Aumann völlig frei zum Schuss, scheiterte aber am Schläger von Torwart Müller, der auch einen strammen Schuss von Komor entschärfen konnte. Das Penalty-killing funktionierte ansonsten sehr gut und so überstanden die Beasts diese Unterzahl schadlos und erhöhten ihrerseits den Druck.

Mathis und Robert hatten die ersten größeren Einschusschancen kamen aber zunächst nicht an Gästekeeper Derigs vorbei.

In der zehnten Minute war der Bann aber gebrochen, Müller machte das Spiel schnell, Patschull zu Robert, der bediente Kinderknecht, der wiederum Derigs keine Chance ließ, 1:0. Die Hausherren waren nun am Drücker erspielten sich einiges Übergewicht und konnten während einer angezeigten Strafe durch Mauderer auf 2:0 erhöhen (15.).

So ging es dann auch in die Pause, ohne Gegentor, das war den Beasts in dieser Spielzeit nicht allzu häufig gelungen.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts hielt dann wieder etwas der Schlendrian Einzug, was die Gäste auch prompt bestraften, Komor nutzte den Verkehr vor dem Tor der Beasts und zog einfach mal ab, die Chiefs waren wieder im Spiel (26.). Nur drei Zeigerumdrehungen später waren die Beasts völlig aus der Ordnung geraten, der völlig alleine gelassene Mörsch bedankte sich artig mit dem Ausgleich. Doch bei den Beasts kam anders als in den vergangenen Partien keine Hektik auf. Besonders Patschull, der wieder als Verteidiger agierte, nahm immer geschickt Fahrt aus der Partie um dann im rechten Moment die Angriffe einzuleiten. So auch beim 3:2 in der 32. Minute als Kinderknecht eine schöne Kombination über Mauderer abschließen konnte.

Die Gastgeber blieben dran und in der 35. Minute konnte Mathis auf Zuspiel von Kunz den Zwei-Tore-Abstand wieder herstellen. Die Beasts zeigten sich hochkonzentriert, machten viel weniger Abspielfehler als noch vor Wochenfrist gegen Iserlohn. Dass sie nicht mit einer noch höheren Führung in die zweite Pause gingen, war einzig ihrer Verspieltheit vor dem Tor und Derigs zu verdanken, sonst wäre das Spiel womöglich schon nach 40 Minute entschieden gewesen.


 

Die Chiefs kamen dann auch noch einmal mit aller Macht aus der Kabine, konnten aber nicht allzu viel zwingendes erarbeiten und wenn, stand der gut aufgelegte Müller im Weg. Die Entscheidung fiel dann in der 48. Minute, als Mathis im Powerplay ein Zuspiel von Bianchi verwerten konnte. Drei Tore schienen die Gäste an diesem Tag nicht mehr schießen zu können, im Gegenteil, nach 50 Minuten zeigte Kinderknecht seine ganze Klasse, schnappte sich in der Mitte den Ball, ließ unnachahmlich drei Chiefs stehen und verlud Derigs mustergültig. Das Tor des Abends freilich und die Belohnung für eine ganz starke Leistung des wuchtigen Stürmers.

Die wichtigen zwei Punkte waren damit eingetütet, der Treffer zum 3:6 aus Uedesheimer Sicht durch Meschke (59.) hatte da nur noch statistischen Wert.

Die Beasts haben damit einen weiteren Schritt in Richtung vorzeitigen Klassenerhalt gemacht, stehen nun mit neun Zählern im gesicherten Mittelfeld der Tabelle. Durch die überraschende Niederlage der Düsseldorf Rams in Iserlohn, hat man sogar noch leichte Tuchfühlung zu den Play-off Plätzen, dazu müssen die Aufgaben gegen Schwabmünchen (11.7.) und auswärts in Iserlohn und Uedesheim (18./19.7.) allesamt erfolgreich gestaltet werden, was mit der Leistung vom Samstag aber wieder durchaus im Bereich des Möglichen scheint. Bleibt nur zu hoffen, dass die Freiburger nicht wieder ihr hässliches Gesicht zeigen.

Der nächste Pokalgegner steht seit Samstag ebenfalls fest, im Viertelfinale haben die Beasts endlich wieder einmal Heimrecht und bekommen es mit dem Nord-Bundesligisten Ahaus zu tun. Der Termin steht noch nicht fest.

 
 

Zufallsspieler

  • Schultis Tim
    Schultis, Tim
    #21
     
 
 
Script: 0.38 s
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