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21.05.2009, 12:42 Uhr - Pressesprecher

 

Spielbericht Köln

 

Die Breisgau Beasts haben ihr Auswärtsspiel in Köln sensationell mit 7:4 gewonnen – leider nur, wenn man die ersten 25 Minuten des Spiels weglässt.


 

Der Spielfilm dieser Partie liest sich ähnlich wie der des Hinspiels. Die Beasts kamen nicht in die Partie, was diesmal auch daran lag, dass man erst sehr spät angekommen war und die Spritzigkeit einfach noch nicht da war. In den ersten zehn Minuten brannten die Kölner ein Offensivfeuerwerk ab. Robin Weisheit, Rene Müller und Michael Kemmerling trafen allesamt aus dem Slot, also dem Bereich direkt vor dem Gehäuse. In Unterzahl standen die Beasts dann schon sicherer, Torwart Dirk Müller konnte zwei Großchancen abwehren und mit zunehmender Spieldauer erspielten sich die Beasts aber auch die ein oder andere Möglichkeit, die der wieder gute Bankewitz im Tor der Gastgeber zunichte machte. Tobias Kunz setzte einen tollen Schuss knapp vorbei (13.)

Der zweite Abschnitt begann ähnlich wie der erste, Esser auf den freistehenden Müller, der zum 4:0 verwandelte. Und als Esser dann in einer Überzahl (24.) mit einem „Laser“ das Spielgerät in den Winkel zimmerte glaubte auch Nationaltrainer Schmitz, der unter den Zuschauern war, sicher nicht mehr an eine Wende in diesem Spiel. Die Körpersprache der Beasts ließ auch keinen Anlass zur Hoffnung zu. Doch mit der ersten Strafe gegen David Weisheit kam die Hoffnung auf Besserung zurück. Noch gelang den Freiburgern kein Treffer, was aber nun stimmte, war die Einstellung. Der Zug zum Tor wurde größer und wie es im Sport so ist, braucht es ein oder mehrere Signale, die zeigen, dass man noch nicht geschlagen ist. Diese setzten zunächst Patrick Patschull mit einem krachenden Check, dann Torwart Müller mit zwei sensationellen Paraden gegen Müller und Weisheit, die Aufholjagd läutete dann Christoph Mathis ein. Mit einem Hammer arbeitete er den Ball über Bankewitz` Stockhand in die Maschen. Nur 33 Sekunden später setzte Benny Stehle mit einem schönen Handgelenkschuss ein weiteres Ausrufezeichen. Die Beasts waren wieder im Spiel.

Was die Kölner dann machten, stachelte die Beasts nur noch mehr an. Gerade hatten die Gäste eine Strafe wegen eines Wechselfehlers bekommen (schon die zweite in diesem Spiel!), als die Hausherren ihren Torwart wechselten. Nun kommt es schon oft vor, dass zur Hälfte eines Spiels der Goalie gewechselt wird, aber meist nur dann, wenn eine Partie entschieden ist.

Wenn Trainer Martinez diesen Gedanken dabei gehabt hatte, lag er völlig falsch. Im Powerplay verzweifelten die Rheinländer an Müller und dem starken Penalty-killing der Beasts. Damit nicht genug, Benny Stehle gab auch dem eingewechselten Ohrem seine Visitenkarte ab, als er im Powerplay die Lücke fand. (36.)

Spätestens jetzt hatte sich hier eine Spitzenbegegnung entwickelt, es ging rauf und runter. Ein weiteres Powerplay konnten die Freiburger nicht nutzen und so ging es mit 5:3 für Köln in die zweite Pause.

Gleich nach Wiederbeginn schaffte Kevin Robert aus spitzem Winkel den Anschlusstreffer. Und während Essers Strafe (43.) hätten die Beasts sogar mehrfach den Ausgleich erzielen können, stattdessen traf Kemmerling aus dem Gewühl zum 6:4 (47.) Das 7:4 durch Robin Weisheit kurz nach einer überstandenen Unterzahl war dann der endgültige Genickbruch für das Team von Uwe Bührer – dachten alle. Nur die Beasts nicht, mit dem Mute der Verzweiflung und der Mithilfe der Kölner, die sich gleich zwei Strafen einhandelten. Die Beasts spielten das Powerplay geduldig und kurz nach Ablauf der ersten Strafe traf Kinderknecht zum erneuten Anschluss. Dann folgte die „Andy Mauderer-Gala“: Der Stürmer machte nicht nur ganze zwanzig Sekunden später das sechste Tor, sondern legte immer noch in der 56. Minute den Ausgleich nach. Drei Treffer in 38 Sekunden dürften ein neuer Rekord sein, bei den Beasts ist es auf jeden Fall eine Bestmarke. Nun lag die Sensation in der Luft, Köln taumelte wie ein angeschlagener Boxer, doch dass diese besonders gefährlich sind weiß man ja. Noch 90 Sekunden auf der Uhr, die Beasts in der Vorwärtsbewegung, Mathis wird im Ballbesitz von den Beinen geholt, doch der Arm des Referees bleibt unten. Esser geht über rechts auf und davon, 8:7, kollektiver Schock bei den Freiburgern. Bezeichnend dann das 9:7 vom folgenden Bully weg. Erst stochert Esser den Ball an Daniel Ketter danach am herauseilenden Müller vorbei zum 9:7 Endstand ins Tor. So nah liegen Glück und Pech beieinander.

Schon heute (Donnerstag) nachmittag spielen die Beasts in Spaichingen im Derby. Hier wird sich zeigen, wie gut sie diese psychologisch schwierige Situation überstanden haben.

Torfolge Köln-Beasts

  1. 1:0 R. Weisheit (Kemmerling); 6. 2:0 Müller (Esser); 8. 3:0 Kemmerling (Fonken);

    21. 4:0 Müller (Esser); 24. 5:0 Esser (Kemmerling); 30. 5:1 Mathis (Patschull);

    30. 5:2 Stehle (Mathis); 36. 5:3 Stehle (Mauderer); 42. 5:4 Robert (Mathis);

    47. 6:4 Kemmerling (Fonken); 52. 7:4 R. Weisheit (Müller); 56. 7:5 Kinderknecht (Robert);

    56. 7:6 Mauderer (Ketter); 56. 7:7 Mauderer (Kunz); 59. 8:7 Esser (R. Weisheit);

    59. 9:7 Esser (R. Weisheit)

    Strafen: Köln 14 – Beasts 12 Minuten

 
 

Zufallsspieler

  • Schultis Nikolai
    Schultis, Nikolai
    #61
     
 
 
Script: 0.37 s
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