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06.05.2009, 17:43 Uhr - Pressesprecher

 

Sieg nach hartem Pokalfight in Düsseldorf

 

Wie heißt es doch so schön: „Der Pokal hat seine eigenen Gesetze“ Dies bekam z.B. der Deutsche Meister Duisburg Ducks zu spüren, der im Pokal bei Drittligist Assenheim den kürzeren zog, oder auch Lüdenscheid, das in Uedesheim nach Penaltyschiessen unterlag.


 

Die Breisgau Beasts, die letzte Saison nicht für den Pokal gemeldet hatten traten mit nur zehn Feldspielern bei den Düsseldorf Rams an, die ihrerseits komplett waren. Mit dabei auch Marco Esser und Jerome Bonin, die im ersten Aufeinandertreffen in dieser Spielzeit noch gesperrt waren. Damals hatten die Beasts mit 9:6 die Oberhand behalten und dementsprechend heiß waren die Rams auf eine Revanche.

Das Spiel begann gewohnt intensiv, auf der kleinen Fläche in Düsseldorf kann man Zweikämpfen nur schwer aus dem Weg gehen und auch die Anzahl der Torschüsse ist wesentlich höher. Bereits nach vier Minuten sorgte Esser in Überzahl (Mauderer) für die Führung der Rams. Die Referees pfiffen sehr kleinlich und so gab es Powerplays hüben wie drüben, die aber von beiden Seiten nicht genutzt werden konnten. Die Beasts durften gegen Ende des Drittels sogar kurzzeitig mit 4-2 spielen, ein Tor gelang ihnen aber ebenfalls nicht, auch weil Marius Zimmermann im Gehäuse der Gastgeber einen besseren Tag erwischte als noch in Freiburg.


 

Das Mitteldrittel begann dann mit einem Paukenschlag. Kevin Robert, der an diesem Tag viel einzustecken hatte wurde ein Mal herrlich von Christoph Mathis bedient und konnte ein weiteres Mal Zimmermann mit einem Schuß von der Seite düpieren. So stand nach 22 Minuten ein 2:1 für die Beasts auf der Uhr. Die Führung währte allerdings nicht lange, Schmidt und Bonin stellten bis zur 33. Minute auf 3:2 für die Hausherren. Es blieb ein intensives und hochklassiges Spiel, beide Teams schenkten sich nichts und zeigten den Zuschauern guten Sport. Bemerkenswert ein krachender Check von Patschull für den es zurecht keine Strafe gab. Die Rams erzielten noch einen weiteren Treffer, dem aber die Gültigkeit verwehrt wurde, da er mit hohem Stock erzielt wurde. Eine weitere Überzahl konnten die Beasts nicht nutzen und so blieb es zur zweiten Pause beim 3:2 für Düsseldorf.


 

Nach zwei Minuten im letzten Abschnitt verlud Alex Kinderknecht Zimmermann zum Ausgleich, durfte dann auch gleich danach auf die Strafbank, und die Rams nutzten ihr Powerplay zum 4:3. Doch die Freiburger gaben nicht auf, Strafe Esser, und diesmal nahm sich Mauderer ein Herz und hämmerte die Kugel zum erneuten Ausgleich in den Winkel. (49.) Nun war es wahrlich eine Pokalschlacht, es ging rauf und runter, noch in der gleichen Minute stellte Esser die Führung wieder her, der dann ebenfalls nach seinem Tor auf die Strafbank wanderte. Das Powerplay wurde dann zum Spiel: „Wer macht den ersten Fehler?“ die Beasts spielten geduldig und als Kinderknecht den vor dem Tor lauernden Luis Dischinger frei gespielt hatte, bedankte dieser sich artig mit dem 5:5.

Eine Strafe gegen Sven Gerig überstanden die Beasts schadlos, was sie in dieser Phase vor allem Patrick Patschull zu verdanken hatten, der durch die vielen Ausfälle bedingt als Nothelfer in der Defensive agierte und viele Zweikämpfe führte und auch gewann. Der gute Torwart Müller tat sein übriges dazu und fertig war das Unentschieden. Overtime! Im Skaterhockey gibt es keinen „Sudden death“ sondern volle 20 Minuten Zusatzschicht.


 

Und auch in dieser Zugabe tat sich so einiges. Zuerst einmal legten die Beasts los wie die Feuerwehr. Sven Gerig, Kinderknecht und der junge Marvin Schlüter, der mit einer Energieleistung seinen eigenen Rebound verwertete, stellten auf 8:5. Eine beruhigende Führung sollte man meinen, doch den Beasts schwanden nun die Kräfte. Diekelmann erzielte schön bedient von Schmidt den sechsten Düsseldorfer Treffer (68.) und kurz nach dem Seitenwechsel traf Bonin zum Anschluss. Nun griffen auch die Schiedsrichter nochmals in die Partie ein und stellten in der Verlängerung gleich zwei Freiburger hinaus, was doch in dieser Phase sehr fragwürdig erschien. Doch die Beasts kämpften tapfer, auch bei 2 gegen 4, doch kurz vor Ablauf der ersten Strafe traf Diekelmann zum Ausgleich. Weiter Unterzahl Freiburg, und gerade komplett, erhielt Schlüter eine fünfminütige Strafe. Die Beasts trotzten auch diesem Umstand und retteten sich ins Penaltyschießen.


 

In diesem war die Spannung natürlich nicht zu überbieten. Mathis verschoss, Müller stibitzte Schmidt den Ball vom Schläger, und dann trafen nacheinander Kinderknecht, Mauderer und Robert, während für die Rams nur Diekelmann erfolgreich war. Der Jubel kannte danach freilich keine Grenzen. „Aufgrund der Tatsache, dass wir hier mit nur zweieinhalb Blöcken angereist sind und wir zum Ende hin nur noch Unterzahl spielen mussten, ein verdienter Sieg für meine Jungs. Den haben sie sich hart erarbeitet.“, so Coach Uwe Bührer nach der Partie. Die Beasts haben damit das Achtelfinale im ISHD-Pokal erreicht, Auslosung für die Partien ist am 12.5. in Köln.

 
 

Zufallsspieler

  • Böcherer Christian
    Böcherer, Christian
    #71
     
 
 
Script: 0.22 s
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