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21.04.2009, 10:20 Uhr - Pressesprecher

 

Erste Saisonniederlage in Augsburg

 

Die Breisgau Beasts haben eine erneute Sensation und die damit verbundene mögliche Tabellenführung in der 1. Skaterhockey-Bundesliga verpasst und beim TV Augsburg mit 4:9 (3:4, 1:2, 0:3) verloren.


 

Ausgehend vom Saisonbeginn, vor dem man durchaus hätte damit rechnen müssen, aus den ersten drei Spielen ohne Punkte herauszugehen, ging man als klarer Aussenseiter in die Partie. Doch die Augsburger hatten gehörigen Respekt vor den Gästen, hatten sich das Spiel der Freiburger in Schwabmünchen live angeschaut und waren daher gewarnt.


 

Die Partie begann flott, läuferisch stand die Begegnung über die gesamte Spielzeit auf extrem hohem Niveau. Augsburg griff mutig an und prüfte Müller im Gehäuse der Beasts gleich in den ersten fünf Minuten mehrfach. Das erste Tor jedoch erzielten die Gäste: Daniel Ketter hatte bei seinem ersten Auftritt einfach mal in Richtung Tor geschlenzt, Godenschwegen verdeckte Torwart Fuchs die Sicht und schon führten die Beasts. (4.)

Doch die Antwort der Fuggerstädter ließ nicht lange auf sich warten. Frank Kozlovsky, der an diesem Abend noch zum Schreckgespenst der Freiburger avancieren sollte, wurde herrlich freigespielt und traf zum Ausgleich. (7.)

Nun ging es munter hin und her. 8. Minute: Benny Stehle überwand Fuchs mit einem eigentlich harmlosen Handgelenkschuss, den sich der Goalie selbst ins Tor lenkte. In Überzahl markierte erneut Kozlovsky den Ausgleich (11.) Das 3:2 von Florian Nies sorgte für einige Diskussionen, Nies hatte den Ball mit der Hand vorgelegt und dann in Baseballmanier getroffen, was bei den Beasts einigen Unmut auslöste, doch der Treffer zählte. Und hier zeigte sich, warum die Freiburger in dieser Saison nichts mehr von dem Team haben, das 2007 noch den Ruf der „Bad Boys“ der Liga hatte. Man spielte konzentriert weiter und Stehle traf mit einem gewaltigen Hammer zum 3:3. (17.)

Ex-Beast Kozlovsky ließ sich dann geschickt über Müllers Schläger fallen, Strafe, abgefälschter Schuß von Klundt, Führung Augsburg. So ging es mit 4:3 für die Platzherren in die Pause.


 

Mit dem 5:3 durch Fettinger, der einen kapitalen Bock im Aufbau der Freiburger nutzte (24.) ging es dann weiter, die Beasts beackerten weiter die Zone der Gastgeber, doch sie kamen gegen die gut organisierten Augsburger einfach nicht so großen Chancen wie die Gegner. Im Gegenteil: Die Fuggerstädter nutzten eine weitere Überzahl (Kunz) zum 6:3 (27.) Maximilian Nies hatte aus dem Gewühl heraus getroffen. Dann erhielt Ketter weitere zwei Minuten, die diesmal aber unbeschadet überstanden werden konnten.

Das Spiel entschied sich in der folgenden Phase, die Beasts machten gehörigen Druck, hatten sogar zwei Powerplaymöglichkeiten konnten aber nur eine nutzen, weil Augsburg sich einfach mit allem dagegen stemmte, was ihnen zur Verfügung stand. Das Tor zum 6:4 Anschluss erzielte Kunz (32.)


 

Verpassten Chancen trauert man gerne hinterher und was passiert wäre, hätten die Schiedsrichter eine klare Strafe an Daniel Ketter genauso konsequent geahndet wie später im Spiel den Check von Stehle, man weiß nicht, ob in einer fünf-minütigen Überzahl, die mehr als gerechtfertigt gewesen wäre, nicht doch den Knoten auf bekommen hätte. So blieb es zur Pause beim 6:4 für den TVA.


 

Im Schlussdrittel dann ein ähnliches Bild, die Beasts waren bemüht, doch gelang ihnen einfach nicht viel Zwingendes, und wenn, dann stand ihnen zwei Mal der Pfosten im Weg. Und da war ja auch noch Kozlovsky, der seine One-Man-Show mit zwei weiteren Treffern krönte. Ein Treffer von Fettinger noch, und fertig war das Schlussresultat von 9:4.


 

Verteidiger Kevin Robert nach dem Spiel: „Im großen und ganzen hat Augsburg schon verdient gewonnen, jedoch spiegelt das Ergebnis nicht ganz die Kräfteverhältnisse wieder.“


 

Augsburg Trainer Keller war dagegen froh „gegen solch eine starke Mannschaft wie Freiburg gewonnen zu haben. Es war bemerkenswert, wie sie sich noch mal in die Partie zurück gebissen haben.“


 

Nun haben die Beasts ein echtes Highlight vor der Brust. Am Samstag kommt der aktuelle Pokalsieger und Deutsche Meister von 2007, der HC Köln-West in die Jahnhalle. Die Kölner haben im letzten Jahr sogar den Europapokal gewonnen und sind mit Sicherheit klarer Favorit, aber das waren Düsseldorf und Schwabmünchen auch schon. Spielbeginn in der Jahnhalle in Zähringen ist um 19 Uhr.

 
 

Zufallsspieler

  • Schultis Tim
    Schultis, Tim
    #21
     
 
 
Script: 0.23 s
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