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06.04.2009, 17:53 Uhr - Pressesprecher

 

Offensivspektakel in Schwabmünchen

Es war nichts für Herzkranke, was sich da am Sonntag in Schwabmünchen abgespielt hat. 25 Tore in einem Spiel fallen auch im Skaterhockey nicht alle Tage, wie beim 14:11 (3:4,5:3,6:4) Erfolg der Breisgau Beasts.

Die Ausgangslage war nicht so schlecht für die Freiburger, immerhin hatten sie Ihr erstes Spiel gegen Düsseldorf souverän gewonnen und waren nahezu komplett nach Bayern gereist, nur Perin und Gerig mussten passen, Neuzugang Ketter ebenso.
Die Mammuts hatten ihrem Namen entsprechend ein Mammutprogramm an diesem Wochenende zu bestreiten. Tags zuvor standen sie in Menden im Sauerland auf der Fläche und hatten demnach über 1000 Kilometer in den Knochen, während die Beasts ausgeruht anreisen konnten.
Doch das Spiel strafte von der ersten Sekunde an alle Lügen, die ein vorsichtiges Abtasten erwartet hatten. Es ging zu wie auf dem Rummel am Schießstand, eine Angriffswelle nach der anderen rollte auf die beiden Tore. Tobias Kunz auf Freiburger und Thomas Kalnik auf Mammuts-Seite sorgten bereits in den ersten zehn Minuten für einen 2:2 Zwischenstand.
Beide Teams begegneten sich absolut auf Augenhöhe und als objektiver Beobachter war es ein Match zum Zungeschnalzen. Für die Nervenkostüme der Trainer war es eher nichts, zu haarsträubend waren die Fehler, die in der Defensive gemacht wurden. Nachdem Thomas Geldreich seine Farben in Führung gebracht hatte, sorgte Robert Linke mit einem Doppelschlag für das 4:3, mit dem es auch in die erste Pause ging.

Weiter ging die wilde Fahrt im Mittelabschnitt, bis zur 30. Minute konnte sich der Gastgeber mit 7:5 in Front bringen, verlor dann aber Kalnik mit einer 5-Minuten Strafe, während dieser konnten die Beasts für drei Minuten Powerplay spielen und dies taten sie in der geräumigen Halle nur allzu gern. Mauderer und Mathis sorgten für den schnellen Ausgleich, während Torwart Müller es schaffte, immerhin bis zur Sirene seinen Kasten sauber zu halten. Kurz vor Drittelende traf Kunz sogar zur Führung. So allmählich kam der Gedanke durch, dass etwas Zählbares möglich wäre an diesem Tag. Keine Selbstverständlichkeit, denn immerhin hatten die Hausherren – ausser gegen Köln - seit Jahren keine Heimspiele mehr verloren und waren in der Vorsaison als Südmeister in die Play-offs gegangen.

Dann der letzte Akt: Schwabmünchen rannte vergeblich an, die Tore machten die Gäste, Mathis, Robert und Mauderer stellten eine 11:7 Führung her, auch weil Christian Berroth im Kasten der Mammuts das Torhüterduell speziell im letzten Drittel klar verlor.
Den Bayern war hoch anzurechnen, dass sie trotz der körperlichen Strapazen nicht aufgaben, auch immer wieder vors Tor kamen, auch noch mehrfach trafen, doch die Beasts hatten einfach immer die richtige Antwort parat. Robert, Mathis, der überragende Mauderer und Patschull stellten am Ende den 14:11 Endstand her.

Die Beasts sind nun Tabellenzweiter und dürfen am 18. April nach Augsburg reisen, wo sie auf den Tabellenführer treffen und – man lese und staune – das Bundesliga – Spitzenspiel bestreiten werden. Wer hätte das vor der Saison gedacht?
 
 

Zufallsspieler

  • Kunz Manuel
    Kunz, Manuel
    #44
     
 
 
Script: 0.22 s
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