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10.03.2008, 10:10 Uhr - Adrian Ministrator

 

Gelungener Auftakt für Breisgau Beasts

Mit einem 7:4 (1:1;4:0;2:3)- Erfolg bei den Starfighters Winnenden sind die Hockeycracks aus Freiburg in die neue Saison in der 2. Bundesliga gestartet.

Aufsteiger gegen Absteiger – die Vorzeichen standen klar für die Beasts als Favoriten, auch wenn man wusste, dass in der Rollsporthalle in Winnenden ein hungriger Gegner wartete, der versuchen würde gleich in den ersten Minuten Dampf zu machen.

Und so kam es dann auch, das Schussverhältnis in den ersten zehn Minuten betrug 10:2 für den Gastgeber, doch Goalie Dirk Müller, der sein Comeback in der 1. Mannschaft gab, und die aufmerksame Hintermannschaft verhinderten einen frühen Rückstand. Immerhin zwei Unterzahlsituationen überstanden die Freiburger schadlos. Eine große Möglichkeit vergaben Sven Gerig und Maxi Brückmann auf Freiburger Seite, die Torwart Richardon fantastisch vereitelte. Nach und nach bekamen die Beasts das Spiel besser in den Griff doch die größte Chance sollten erst noch die Hausherren bekommen, Michael Tanecker ging in der 17 Minute in Unterzahl allein auf und davon, doch Müller konnte spektakulär abwehren und quasi im Gegenzug netzte Godenschwegen nach Pass von Weixler trocken ein (18.). Doch die Führung sollte nicht lange halten, Brückmann sah sich vor dem eigenen Tor gleich drei Gegnern ausgesetzt, im Nachschuss traf dann Tanecker zum Ausgleich.

Im Mittelabschnitt spielten dann die Schwaben so, wie man es von den Beasts in den letzten Jahren gewohnt war. Gegen die nun druckvolleren Gäste kamen sie meist einen Schritt zu spät und wussten sich somit oft nur noch mit Fouls zu helfen, die die zwar kleinlich aber insgesamt gut leitenden Referees sofort ahndeten. Die Beasts benötigten allerdings 3 Minuten Powerplay, bis Ralf Lux herrlich Torben Godenschwegen bediente, der Richardon keine Chance ließ (26.). Nun schien der Knoten geplatzt zu sein, Winnenden kam nur noch selten zu einzelnen Kontern, die der starke Müller allesamt abwehren konnte und in der 30. Minute düpierte Thomas Geldreich den bis dato starken Richardon im kurzen Eck – 3:1, der überragende Godenschwegen überraschte den Goalie dann abermals in der Torwartecke zum 4:1 (36.).

In der Schlussminute dann der Auftritt des Juniorenblocks mit Dischinger, Frauenkron, dem erfahrenen Schätzle und dem Torschützen Adrian Falkowski, der sich wohl dachte, "was der Godenschwegen kann, kann ich schon lange" und diesmal von links den bemitleidenswerten Richardon überlistete. Überhaupt: Coach Bührer ging das Risiko ein, die jungen Spieler zusammen in einem Block spielen zu lassen, und insgesamt machten die Jungs ihre Sache sehr gut, auch wenn in der Rückwärtsbewegung noch Potenzial für Verbesserung besteht.

Falkowskis Treffer war dann wohl auch so etwas wie die Vorentscheidung. Kurz nach dem Seitenwechsel machte dann Thorsten Sonner das wohl schönste Tor des Tages, indem er den Keeper nach feinem Zuspiel von Gerig mit der Rückhand direkt in den Winkel überwand.

Nur eine Minute später waren die Beasts mit den Gedanken wohl schon auf der Heimreise, denn so frei, wie Sebastian Natusch vor Müller auftauchte und trocken verwandelte, darf man auch bei einer deutlichen Führung niemanden ziehen lassen. Für die Gastgeber war dies wohl noch einmal ein Weckruf, insgesamt 23 Schüsse feuerten sie im Schlussdrittel auf das Freiburger Gehäuse ab, dass ab der 50. Minute von Christian Assmann gehütet wurde, der nach seinem dreifachen Kieferbruch ein ordentliches Comeback gab, jedoch gegen Jens Abel bei eigener Überzahl das Nachsehen hatte (52.).

Die Bemühungen der Platzherren waren zwar intensiv aber im Endeffekt nicht zwingend genug, Maximilian Brückmann traf dann noch mit einem satten Pfund zum 7:3 (57.), Franke stellte dann unter gütlicher Mithilfe des Pfostens in der 59. Minute den Endstand her.

"Uns war klar, dass dies hier kein leichtes Unterfangen wird", so Bührer nach dem Match, "Winnenden kam wie die Feuerwehr aus der Kabine aber wir sind gut gestanden und haben mit dem starken zweiten Drittel den Grundstein für den Sieg gelegt.". Was dem Coach nicht gefiel, war das letzte Drittel; "da haben alle nur noch nach vorne geschaut, zum Glück hatten wir heute zwei sehr starke Torhüter."

Nach dem Aufgalopp sind die Beasts nun erst einmal Tabellenführer, das nächste Spiel bestreiten die Freiburger zu Hause in der Jahnhalle am 6.4. um 17 Uhr gegen Zweibrücken.
 
 

Zufallsspieler

  • Schultis Nikolai
    Schultis, Nikolai
    #61
     
 
 
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